Obstbaumblüte im Wendland, © Jürgen Borris
© Jürgen Borris

Obstbaumblüte in Elbtalaue und Wendland


Im Frühling ist die Landschaft im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue und dem Naturpark Elbhöhen-Wendland, neben frisch ergrünten Weiden und Wäldern, durch blühende Obstbaumalleen und idyllische Streuobstwiesen geprägt. Je nach Wetterlage und Art blühen die Obstbäume zwischen Anfang April bis Ende Mai auf.

Ursprünglich zur Selbstversorgung und Herstellung von Dicksäften (Zuckerersatz) dienend, gehören die Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäume heute zum Kulturgut und schmücken Gemeinde-, Kreis- und Landesstraßen gleichermaßen. Sie dienen dabei als Lebensraum für viele Tiere wie Insekten und Vögel. Bis zu 5.000 Tier- und Pflanzenarten wurden beispielsweise auf den Streuobstwiesen nachgewiesen, somit leisten sie einen wichtigen Beitrag für den Naturschutz. Es herrscht eine Vielfalt an Sorten, sogar bereits verschollen geglaubte Sorten sind hier zu finden.

Erkunden Sie die Obstbaumalleen der Elbtalaue entlang der angelegten Obstlehrpfade mit hilfreichen Beschreibungen über die verschiedenen Obstsorten im Amt Neuhaus, welche 60 Kilometer der dortigen Straßen- und Wegränder säumen, und entdecken Sie die Namen von zahlreichen bis zu 100 Jahre alten Bäumen. Eine Überblickskarte mit den Baumalleen und Lehrpfaden finden Sie im Faltblatt „Früchte der Elbtalaue" des Biosphärenreservats.

Oder Sie machen sich auf den Weg und erleben die einzigartigen Alleen, Streuobstwiesen und natürlich die gesamte historische Kulturlandschaft auf der Route der alten Obstsorten im Wendland. Entlang der Route werden Sie durch die sehenswerten Standorte geführt, die zu allen Jahreszeiten Lust auf einen Ausflug in die Natur machen. Weitere Auskünfte über die Erlebnisroute sowie einen Überblick über die sehenswerten Obstbaumbestände finden Sie auf der Internetseite des Landschaftspflegeverbandes Wendland-Elbetal e.V. Genießen Sie Niedersachsens frühlingshafte Naturlandschaften und entdecken Sie die Vielfalt der Obstbestände!