St.-Anna-Kirche in Großenmeer, © Touristikverein Ovelgönne e.V / Gaby Schröder
© Touristikverein Ovelgönne e.V / Gaby Schröder

Kirchen- und Museumstour

Aufstieg
5 m
Abstieg
5 m
Distanz
43 km
höchster Punkt
2 m
Strecke für
Tourenrad
Dauer der Tour
Eintagestour
Art der Tour
Rundtour
Geeignet für
Kinder

Die Rundtour durch das grüne Herz der Wesermarsch führt vorbei an den vier Kirchen und dem Handwerksmuseum in der Gemeinde Ovelgönne. Eine idyllische Tour vorbei an weiten Wiesen bei dem der Blick bis zum Horizont schweifen und die Stille und Erhabenheit der Kirchen genossen werden kann. 

Verlauf und Sehenswertes

„Wo die Weite ganz nah ist“ – dieses Motto können Sie wörtlich nehmen. Ovelgönne liegt zwischen Nordsee, Jade und Weser, geprägt durch weite grüne Wiesen und abwechslungsreiche Moorlandschaften. Einfach mal die Seele baumeln lassen bei der Rundtour durch das grüne Herz der Wesermarsch, vorbei an vier Kirchen und dem Handwerksmuseum. Erfreuen Sie sich an der Ruhe abseits des städtischen Trubels. Starten Sie in Oldenbrok-Mittelort an der Christuskirche. Sie ist ein einschiffiger Backsteinbau aus dem Jahr 1619. Quer durch das Land, vorbei an Rind und Pferd, geht es nach Großenmeer. Hier steht die St.-Anna-Kirche, eine Saalkirche mit schlichter, aber interessanter Ausstattung. Sie wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts im damals trocken gelegten Großenmeer, einem ehemaligen Binnensee, gebaut. 

Vorbei an Torfabbau-Anlagen kommt man zum Heilpflanzenlehrpfad in Rüdershausen. Hier lohnt es sich abzusteigen, 20 Heilpflanzen und fünf Bäume werden auf insgesamt 15 Hinweistafeln gezeigt - ihre Wirkungsweise und Verwendung wird erklärt. Weiter geht es ins Strückhauser Kirchdorf. Hier steht die älteste Kirche der Gemeinde, die St.-Johannis-Kirche, ein einschiffiger Backsteinbau aus dem Jahre 1519. Die Nordempore wurde 1657 vom Vater Arp Schnitgers angefertigt. Die Kirche beherbergt weiterhin eine Orgel von Arp Schnitger von 1698, von der nach Reparaturen und Neubauten noch der Prospekt und zwei Register erhalten sind. Nach nur wenigen Kilometern erreicht man das Burgdorf Ovelgönne. In Ovelgönne selbst befindet sich die evangelische Martins-Kirche, die im Charakter eines Wohnhauses erbaut wurde. Das Handwerksmuseum Ovelgönne zeigt die Geschichte des regionalen Handwerks im 19. und 20. Jahrhundert. Die Ausstellung beinhaltet die Geschichte der Zünfte und der Handwerkerorganisationen, die Entwicklung der Techniken im Zuge der Industrialisierung sowie das Leben und Arbeiten als Handwerker. Auf dem Rückweg lohnt sich der Halt beim Melkhus Schildt. 

Das gibt es auf der Route zu sehen

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Ein besonderer Tipp für Sie

"Wenn Sie Richtung Großenmeer fahren, sehen Sie diese runde Scheune mit abgeschrägtem Dach. Das ist ein Sündreyer, plattdeutsch für Sonnendreher, mit dem man auf modernste Weise Sonne einfängt und zu Strom verarbeitet."

Gaby Schröder, Touristikverein Ovelgönne

Unterwegs auf der Kirchen- und Museumstour Ovelgönne

Logo Kirchen- und Museumstour Ovelgönne

Beschilderung

Der Streckenverlauf ist durchgehend mit dem einheitlichen Logo der Kirchen- und Museumstour Ovelgönne beschildert.

Hinweise für die Kirchen- und Museumstour Ovelgönne


Anreise und Abreise

Per Bahn: Mit der Nordwestbahn, Linie RS 4, kommen Sie in Brake (Unterweser)an. Dann können Sie mit dem Bus Wesersprinter, Linie 440 nach Oldenbrok-Mittelort fahren. 
Per Bus: Bus Wesersprinter, Linie 440 zum ZOB Oldenburg nach Oldenbrok-Mittelort.
Auto: A29, Abfahrt Brake

Besonderheiten

Die St.-Johannis-Kirche im idyllischen Strückhauser Kirchdorf ist für Besucher ganzjährig geöffnet und die Christuskirche in Oldenbrok von April bis Oktober.
Beachten Sie bitte auch die eingeschränkten Öffnungszeiten des Handwerksmuseum Ovelgönne. Informationen finden Sie hier
Bitte beachten Sie bei Ihrer Tourenplanung die Öffnungszeiten des Melkhus. Dieses ist von Mai bis Oktober geöffnet. 

Ihre Ansprechpartner für die Tour

Gemeinde Ovelgönne

Rathausstraße 14
26939 Ovelgönne
Telefon: +49 (0) 4480 / 820

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