Kunstrad im Roeder-Stollen
© Sammlung Weltkulturerbe Rammelsberg, Goslar

UNESCO-Welt­er­be Erz­berg­werk Ram­mels­berg in Gos­lar


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Der Ram­mels­berg ist ei­nes der her­aus­ra­gends­ten In­dus­trie­denk­mä­ler Eu­ro­pas. Der Berg­bau am Ram­mels­berg reicht rund drei Jahr­tau­sen­de zu­rück. Frü­her wur­de Kup­fer­erz für die Bron­ze­her­stel­lung ab­ge­baut und in ge­rin­gen Men­gen auch Sil­ber für die Her­stel­lung von Mün­zen ge­won­nen. Seit dem 15. Jahr­hun­dert setz­te man auf Blei­er­ze, in den letz­ten Jahr­zehn­ten vor der Schlie­ßung wa­ren auch Zin­kerz und Schwer­spat wich­ti­ge Pro­duk­te. Mit­te der 1930er Jah­re er­reich­te­ten die Bau­haus-Ar­chi­tek­ten Fritz Schupp und Mar­tin Krem­mer die im­po­san­ten Über­ta­ge­an­la­gen und ver­knüpf­ten da­bei die kla­ren Ele­men­te der Bau­haus-Schu­le mit tra­di­tio­nel­len Sti­len.

Das Berg­werk, das 1988 still­ge­legt wur­de, ist heu­te ein Mu­se­um und Be­su­cher­berg­werk und seit 1992 UN­S­CO-Welt­kul­tur­er­be. Hier wird ein ein­ma­li­ger Ein­blick in die Ge­schich­te des Berg­baus von den An­fän­gen bis zur heu­ti­gen Zeit ge­ge­ben. Ne­ben vier Mu­se­ums­häu­sern bie­tet ins­be­son­de­re der Ab­stieg ins Berg­werk mit der Er­kun­dung der Welt "un­ter Ta­ge" ein be­son­de­res Er­leb­nis. Die Gru­ben­bahn vor Ort führt die Be­su­cher durch die Ge­schich­te des Berg­baus im 20. Jahr­hun­dert. Das Berg­werk Ram­mels­berg bie­tet über und un­ter Ta­ge auch au­ßer­ge­wöhn­li­che Ta­gungs- und Ver­an­stal­tungs­räu­me an. Der prall ge­füll­te Ver­an­stal­tungs­ka­len­der run­det das um­fang­rei­che An­ge­bot des Berg­werk Ram­mels­berg ab.

360 Grad Rundgang durch das Erzbergwerk Rammelsberg

Weltkulturerbe Rammelsberg

Bergtal 19
38640 Goslar
Telefon: +49 (0) 5321 / 7500

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