Spinnsaal mit Krempesatz und Selfaktor im Tuchmachermuseum Bramsche
© Tuchmachermuseum Bramsche/ Oliver Pracht

Tuch­ma­cher Mu­se­um Bram­sche


Woll­f­lo­cken wir­beln durch die Luft, 280 Spin­deln sur­ren in der Spinn­ma­schi­ne und im Web­stuhl flie­gen die Schüt­zen blitz­schnell hin und her, es riecht nach Ma­schi­nen­öl und Woll­fett. In der le­ben­di­gen At­mo­sphä­re ei­ner his­to­ri­schen Tuch­fa­brik pro­du­zie­ren noch heu­te er­fah­re­ne Tech­ni­ker und Tuch­ma­cher­meis­ter an über 100 Jah­re al­ten Tex­til­ma­schi­nen flau­schi­ge Woll­de­cken.

Das Mu­se­um bie­tet ei­nen ein­zig­ar­ti­gen Ein­blick in die Her­stel­lung von Woll­tu­chen an lau­fen­den Ma­schi­nen aus dem 19. und 20. Jahr­hun­dert: Die in gro­ßen Bal­len an­ge­lie­fer­te Wol­le wird im Wolf ge­lo­ckert und ge­mischt, im Krem­pel­satz kar­diert und vom Sel­fak­tor zu Garn ver­spon­nen. Aus die­sem wer­den auf Schaft- und Jac­quard-Web­stuhl Tu­che ge­webt. So ent­ste­hen in vie­len Schrit­ten Woll­de­cken im be­rühm­ten Bram­scher Rot, die auch im Mu­se­ums­la­den er­wor­ben wer­den kön­nen.

Das Mu­se­um liegt am Müh­len­ort um­ge­ben von his­to­ri­schen Tuch­ma­cher­häu­sern. Seit dem 16. Jahr­hun­dert trieb hier das Was­ser der Ha­se die Wal­ke­müh­le der Tuch­ma­cher an, die im 19. Jahr­hun­dert zu ei­ner in­dus­tri­el­len Pro­duk­ti­ons­stät­te um­ge­baut wur­de. Tau­chen sie ein in die un­ter­ge­gan­ge­ne Welt der Tuch­ma­cher und er­le­ben ein Stück Tex­til­ge­schich­te in his­to­ri­schem Am­bi­en­te.  

Tuchmacher Museum Bramsche

Mühlenort 6
49565 Bramsche
Telefon: +49 (0) 5461 / 94510

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