Der Gernheimer Glasturm von 1826
© LWL/ Martin Holtappels

LWL - In­dus­trie­mu­se­um Glas­hüt­te Gern­heim


Die Kunst des Glas­ma­chens ist an der We­ser zu Hau­se. Vie­le Mund­blas­hüt­ten stell­ten hier frü­her Glas für den Welt­markt her. In den meis­ten Fa­bri­ken sind die Feu­er längst er­lo­schen. Für die Mu­se­ums­be­su­cher wur­de die Pro­duk­ti­on an ei­nem Ori­gi­nal­schau­platz wie­der auf­ge­nom­men. Im Gern­hei­mer Glas­turm von 1826, ei­nem der letz­ten bei­den er­hal­te­nen Ge­bäu­de die­ser Art in Deutsch­land, er­le­ben Sie täg­lich, wie Glas­ma­cher mit Pfei­fe, Holz­form und Sche­re aus der glü­hen­den Glas­mas­se Ge­fä­ße her­stel­len. Gleich ne­ben­an wer­den die Glä­ser durch Schliff und Gra­vur ver­edelt – auch das vor Ih­ren Au­gen.

Gro­ße Tei­le des früh­in­dus­tri­el­len Fa­brik­dorfs Gern­heim im heu­ti­gen Pe­ters­ha­gen sind er­hal­ten ge­blie­ben: ne­ben dem Glas­turm Ar­bei­ter­häu­ser, die zu den äl­tes­ten in West­fa­len ge­hö­ren, ge­nau­so wie das Wohn­haus der ehe­ma­li­gen Hüt­ten­be­sit­zer und die al­te Korb­flech­te­rei. Auf meh­re­ren Eta­gen er­fah­ren Sie hier vie­les rund um die Pro­duk­ti­on von Hohl- und Flach­glas. Rund 2.000 Aus­stel­lungstü­cke, vom Ein­mach­glas bis zum prunk­vol­len Po­kal, zei­gen wo­für Ge­fä­ße aus dem viel­sei­ti­gen Ma­te­ri­al ge­braucht wur­den.

Glashütte Gernheim

Gernheim 12
32469 Petershagen/
Telefon: +49 (0) 5707 / 93110

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