Schloss Etelsen mit Schlosspark
Schloss Etelsen wurde 1886 im Neorenaissance-Stil erbaut und hat eine wechselvolle Geschichte. Der Schlossparkverein Etelsen e. V. setzt sich für den Erhalt des Schlosses und des unter Denkmalschutz stehenden, ca. 10 Hektar großen Schlossparks ein.
Der in Etelsen am Weserhang liegende Schlosspark wurde um 1900 vom herzoglichen Promenadeninspektor Friedrich Kreiß aus Braunschweig im Auftrag des dänischen Grafen Christian zu Reventlow modernisiert. Architekt des neugotischen Mausoleums war Conrad Wilhelm Hase. Auf über 4 km Wanderwegen können Besucherinnen und Besucher den Schlosspark bei Spaziergängen erkunden.
Auf allen Seiten des Schlosses bestimmen architektonische Elemente und Strukturen das Gartenbild des weitläufigen Parkbereichs. Ein dem Schlossgebäude vorgelagertes Oval mit Rosenbeeten und Springbrunnen empfängt die Besucherinnen und Besucher. Hinter dem Schloss beginnt eine großflächige Parkwiese, die von geschwungenen Wegen erschlossen wird. Größere und kleinere Baumgruppen unterbrechen die Fläche und stellen eine Verbindung zum waldartigen Parkgelände her, in dem sich ein Mausoleum befindet.
Schloss Etelsen wird heute als Eventlocation genutzt.
Im Schloss sind standesamtliche Trauungen möglich. Der Schlosspark kann für Hochzeitsfotos genutzt werden. Auskunft: Standesamt Langwedel, Tel. 04232 / 3911.
Neorenaissance oder Neurenaissance ist eine Richtung des Historismus im 19. Jahrhundert, in der auf die Baukunst der Renaissance zurückgegriffen wird. Je nach Einzelfall stammen die Formen schwerpunktmäßig aus dem Repertoire der italienischen Renaissance oder hauptsächlich aus der deutschen Renaissance bzw. Nordischen Renaissance des 16. Jahrhunderts.
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