Alter Hafen von Stade mit Fachwerkhäusern
© TMN / Alex Kaßner

Fach­werk und Ar­chi­tek­tur in Nieder­sachsen


In Stade wird die Zeit der Hanse wieder lebendig. Von hier aus ging es raus auf die Elbe und dann aufs Meer, um Fisch zu fangen und Handel zu treiben. Die Tatsache, dass beides durchaus von Erfolg gekrönt war, lässt sich an den reich verzierten und auch sonst wunderschönen Häusern ablesen, die das Stadtbild prägen. Heute locken viele dieser Häuser mit kleinen Geschäften und gemütlichen Kneipen und Cafés. Vielleicht genießen Sie Ihre Erfrischung mit Blick auf das Wasser des Stadthafens und das Museumsschiff Greundiek und lassen bei einem Spaziergang durch die sehenswerte Altstadt den Alltag hinter sich.

Darüber hinaus kann man hier auch Natur bestaunen. Gleich vor den Toren von Stade beginnt das Alte Land am Elbstrom, das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Europas mit über 18 Millionen Obstbäumen. Der Besuch lohnt insbesondere zur Blüte oder Erntezeit, wenn die Luft nach Äpfeln, Kirschen, Pflaumen und Birnen riecht und verschiedene Hofcafés und Hofläden mit Gelee, Cidersorten, Likören und vielen weiteren regionalen Spezialitäten locken.

Und wenn der Charme des Fachwerks Sie nicht mehr loslässt, kann es sofort weitergehen durchs Reiseland Niedersachsen. Die Regionalstrecke „Von der Elbe zum Harz – Die Schönsten im Norden“ ist Teil der Deutschen Fachwerkstraße. Entlang des Weges erwarten Sie absolute Fachwerk-Juwelen wie Lüneburg, Celle, Wolfenbüttel, Einbeck und Hann. Münden.

Fachwerkkunst in Niedersachsen

Einbecker Marktplatz
© Tourist-Info Einbeck/Daniel Li

Einbeck

Einbeck
Am Stintmarkt Lüneburg
© Lüneburger Heide GmbH/Markus Tiemann

Lüneburg

Lüneburg
Paar Celle Fachwerk
© Celle Tourismus und Marketing GmbH/K. Behre

Celle

Celle

Ar­chi­tek­tur und Städ­te in Nieder­sachsen


 

Ob Spaziergang, ausgedehntes Shoppen, Restaurantbesuch oder Kulturangebot – Niedersachsens Städte begeistern durch ihr lässiges Flair. Hier genießt man ganz entspannt und auch das Nachtleben kann sich sehen lassen. Und was das Thema Architektur betrifft: Fachwerk ist nicht das einzige Highlight niedersächsischer Baukunst.

  • Fritz Schupp und Martin Kremmer gelten als die bedeutendsten Architekten von Bergwerksanlagen des 20. Jahrhunderts. Das Erzbergwerk Rammelsberg in Goslar, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, gehört zu ihren Hauptwerken.
  • Das vom Bauhaus-Gründer Walter Gropius entworfene Fagus-Werk in Alfeld zählt mit seiner unverkennbaren Glas-Architektur zum UNESCO-Weltkulturerbe.
  • In Celle wirkte ein führender Vertreter des „neuen Bauens“, der Architekt Otto Haesler.
  • Der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser gestaltete im Rahmen der „Expo-2000“ den Bahnhof Uelzen zu einem architektonischen Gesamtkunstwerk um.
  • Der weltweit gefeierte Architekt Daniel Libeskind entwarf das Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg.
  • Das Neue Rathaus in Hannover wirkt mit seiner außergewöhnlichen Formensprache fast wie ein Sakralbau. Zudem ist Hannover eine Hochburg des Backsteinexpressionismus. Das „Anzeiger Hochhaus“ und das „Capitol-Hochhaus“ sind herausragende Beispiele dieser architektonischen Strömung.