Blick auf den Turm der Klosterkirche Loccum, © Mittelweser-Touristik GmbH
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Radwegekirchen in Niedersachsen


Das Zeichen für eine Radwegekirche bekommt eine Kirche in Deutschland dann verliehen, wenn sie einige Voraussetzungen erfüllt. So muss sie zum Beispiel an einem Radfernweg oder einer Themenroute liegen und die Gemeinde oder eine Initiative muss sich bereit erklären, die Aufgaben, die an die Bezeichnung Radwegekirche geknüpft sind, zu erfüllen.

Eine Radwegekirche muss von Ostern bis zum Reformationstag am 31. Oktober frei zugänglich sein. Häufig wird diese Regelung aber weiter gefasst und die Kirchen sind auch im Winterhalbjahr frei zugänglich. Vielerorts stehen außerdem Bänke und Tische für eine Pause zur Verfügung und es wird Zugang zu Trinkwasser und Toiletten gewährt. Auch die Aufladung eines E-Bike-Akkus ist in vielen Radwegekirchen kein Problem. Ebenso werden Auskünfte und Informationen über Sehenswürdigkeiten, Fahrradwerkstätten und Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe bereitgestellt.

Die evangelische Kirche Deutschland (EKD) informiert online über die Radwegekirchen. Sie haben die Möglichkeit, sich die Radwegekirchen an den einzelnen Radfernwegen anzeigen zu lassen oder aber auch in einer Region zu schauen, wo sich Radwegekirchen befinden.

Logo Radwegekirchen, © Evangelische Kirche Deutschland

Die Radwegekirchen in Deutschland sind alle mit diesem einheitlichen Symbol gekennzeichnet.

Kirchenamt der EKD

Herrenhäuser Straße 12
30419 Hannover
Telefon: +49 (0) 511 / 27960

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