Ins Bornbachtal

Strecke für
Tourenrad
Art der Tour
Rundtour
Geeignet für
Kinder

Natur erleben, ohne zu stören: Unsere Reise in das Naturschutzgebiet Bornbachtal führt Sie zu einem der schönsten und ökologisch wertvollsten Bäche der Lüneburger Heide. Selten gewordene Fischarten wie das Bachneunauge oder die Groppe fühlen sich hier wohl, ebenso wie Kranich und Schwarzstorch.

Verlauf und Sehenswertes 

Suderburg, altes Heidedorf und moderner Hochschulstandort, ist Ausgangspunkt dieser abwechslungsreichen Rundtour durch mehrere Natur- und Landschaftsschutzgebiete.

Fährt man vom Startort, dem Suderburger Rathaus, im Uhrzeigersinn, so gelangt man über eine denkmalgeschütze Poststraße und den „Wassererlebnispfad Hardautal“ nach Holxen und Holdenstedt. Die Radwegkirche Suderburg (mit fast 1000 Jahre altem Wehrturm), eine Wassermühle und ein ehemaliges Schloss sind beliebte Fotomotive.

Noch ein Stück über Land, dann wird der Bornbach erreicht, einer der schönsten und ökologisch wertvollsten Bäche der Lüneburger Heide. Selten gewordene Tiere wie Fischotter und Schwarzstorch leben hier. 

In Wrestedt lohnt der Blick auf das alte Herrenhaus an der Wassermühle. Kurz hinter Stadensen, trifft die Tour ein weiteres Mal auf den Bornbach. Hier empfiehlt es sich, die Natur zu Fuß, auf einem 6 km langen, beschilderten Rundweg, zu erkunden. 

Der weitere Fahrt  führt mehrere Kilometer durch das große Waldgebiet "Südheide" und das Schutzgebiet "Blaue Berge und Hardautal". Die Witterung und regelmäßige Forstarbeiten erschweren mitunter das Rad fahren. Vielleicht müssen Sie stellenweise ein Stück schieben. Schließlich wird Hösseringen, ein noch von der Landwirtschaft geprägtes Dorf, erreicht. Ein Abstecher zum Museumsdorf, zum nahe gelegenen Hardausee oder ein Rundblick vom Aussichtsturm bieten sich an.

Weiter geht es nach Räber, wo der naturnahe Räberspringbach durch die Teiche an der Straße fließt. Etwa 500 m nach dem Ortsende sollten Sie die beschilderte Strecke für einen Moment verlassen und dem Feldsteinweg folgen, der Sie zu einem Biotop für Schmetterlinge und Zauneidechsen bringt.

Zurück auf der Straße sind Ziel und Ausgangspunkt fast schon in Sichtweite. Zuvor macht die Strecke aber noch einen Schlenker durch ein Waldgebiet. Dort, an der „Rieselwiese“, kann man sich über eine in Suderburg erfundene Bewässerungstechnik informieren, die einst die Feldwirtschaft revolutionierte.