Leuchtturm Kleiner Preuße, © Cuxland-Tourismus/ Bernd Schlüsselburg
© Cuxland-Tourismus/ Bernd Schlüsselburg

Leuchttürme an der Nordsee


Sie warnen vor Gefahr, dienen als Orientierungshilfe für Schiffe, sind Wahrzeichen der Küstenlandschaft, Postkartenmotiv, Ort der Romantik und gehören zur Nordsee wie Watt, Muscheln und Krabbenkutter – Leuchttürme an der niedersächsischen Küste.

Seit Jahrhunderten wachen sie über Inseln und Küsten und weisen durch ihre Leuchtfeuer Seeleuten den richtigen Weg. Zumeist sind sie an gefährlichen Punkten gelegen oder an Stellen, die bedeutend für die Navigation sind. So sind sie einerseits Navigationshilfe zur genauen Positionsbestimmung auf See, anderseits warnen sie Schiffe vor Untiefen wie Riffen und Sandbänken. Und auch in heutiger Zeit der satellitengestützten Navigation sind noch einige von ihnen in Betrieb.

Die niedersächsischen Leuchttürme bieten traumhafte Ausblicke auf die Nordsee und die Küste. Viele Leuchttürme sind heute öffentlich zugänglich, einige auch denkmalgeschützt und besonders interessant für Besucher. Zwar lässt sich nicht jeder Turm von innen besichtigen, doch einen Besuch wert sind sie fast alle.

Deutschlands bekannteste Leuchttürme stehen wohl hier in Niedersachsen an der Nordsee. Wie der Pilsumer Leuchtturm in Ostfriesland, der an eine gelb-rot geringelte Tonne auf dem Deich erinnert. In Otto Waalkes Film „Otto der Außerfriesische“ diente er als außergewöhnliche Kulisse. Ein Standesamt und Aussichtsturm in 39 m Höhe bietet der „Alte Leuchtturm“ auf Wangerooge. Beliebt sind Leuchttürme heute auch als Museen. Im alten Leuchtturm auf Borkum zeigt der Heimatverein Exponate aus seiner Geschichte oder bereitet eine ostfriesische Teezeremonie vor.

Impressionen