Mehr über ostfriesischen Tee oder Tee am ostfriesischen Meer? , © Fotolia // Gabriele Rohde
© Fotolia // Gabriele Rohde

Hoch hinaus oder abwarten und Tee trinken?


Früher halfen sie Schiffen bei der Orientierung, heutzutage verleihen sie Postkartenmotiven eine gewisse Romantik: Leuchttürme, die man besichtigen und in denen man heiraten kann. Wenn Sie es eher gemütlich statt romantisch mögen: Lernen Sie mehr über die Geschichte des Tees kennen und genießen Sie einen heißen Schluck Ostfriesischer Tradition.

LEUCHTTÜRME AN DER NORDSEE

Sie warnen vor Gefahr, dienen als Orientierungshilfe für Schiffe, sind Wahrzeichen der Küstenlandschaft, Postkartenmotiv, Ort der Romantik und gehören zur Nordsee wie Watt, Muscheln und Krabbenkutter – die Leuchttürme der niedersächsischen Küste. 

Seit Jahrhunderten wachen sie über Inseln und Küsten und weisen durch ihre Leuchtfeuer Seeleuten den richtigen Weg. Zumeist sind sie an gefährlichen Punkten oder an Stellen gelegen, die bedeutend für die Navigation sind. So sind sie einerseits Navigationshilfe zur genauen Positionsbestimmung auf See, anderseits warnen sie Schiffe vor Untiefen wie Riffen und Sandbänken. Und auch in heutiger Zeit der satellitengestützten Navigation sind noch einige von ihnen in Betrieb.

Ausblicke und Einblicke

Die niedersächsischen Leuchttürme bieten traumhafte Ausblicke auf die Nordsee und die Küste. Viele Leuchttürme sind heute öffentlich zugänglich, einige auch denkmalgeschützt und besonders interessant für Besucher. Deutschlands bekannteste Leuchttürme stehen in Niedersachsen an der Nordsee: Wie der Pilsumer Leuchtturm in Ostfriesland, der an eine gelb-rot geringelte Tonne auf dem Deich erinnert. In Otto Waalkes Film „Otto, der Außerfriesische“ diente er als außergewöhnliche Kulisse. 

Ein Standesamt und Aussichtsturm in 39 Metern Höhe bietet der „Alte Leuchtturm“ auf Wangerooge. Beliebt sind Leuchttürme heute auch als Museen. Im alten Leuchtturm auf Borkum zeigt der Heimatverein Exponate aus seiner Geschichte oder bereitet eine ostfriesische Teezeremonie vor.


DIE GESCHICHTE DES TEES

Wie ist der Tee früher von Asien nach Europa gekommen? Warum wurde das Getränk so beliebt? Und warum finden gerade Ostfriesen Gefallen daran? Das Bünting Teemuseum ist das Zentrum der kulturhistorischen Teetrinker-Landschaft Ostfrieslands und beantwortet Fragen wie diese. Außerdem erhalten Sie Informationen rund um den Tee: vom Anbau in den Ursprungsländern, von den Verarbeitungsverfahren, vom Prüfen, Mischen und Verkosten. 

Viel für junge Leute

Familien, Schulklassen oder Kindergarten-Gruppen wird hier die Teekultur anschaulich vermittelt. Besonders interessant sind dabei drei Mitmachstationen: Der Transport des Tees von Asien nach Europa (1), der Verkauf der Ware in einem Kolonialwarengeschäft (2) und die traditionelle Teezeremonie zu Hause (3) können im Museum nachgespielt werden. Während sich die Eltern in die Ausstellungsobjekte vertiefen, spielen Kinder ein Tee-Quiz und entdecken dabei ungezwungen die Ausstellung. Wer die richtige Lösung findet, darf sich sogar über einen Preis freuen. Neben diesen speziellen Angeboten für „junge Besucher“ nehmen auch viele Kinder und Jugendliche an den Veranstaltungen rund um den Tee teil und erhalten altersgerechte Erläuterungen zur Teekultur.

Da bist du platt!

Mehr spannende Gegensätze zum Thema Klischees