Die Übertageanlagen des Erzbergwerkes Rammelsberg, © Weltkulturerbe Rammelsberg / Stefan Sobotta
© Weltkulturerbe Rammelsberg / Stefan Sobotta
07.04. - 03.11.2019

Zwischen Tradition und Moderne – Die Architektur der Übertageanlagen des Erzbergwerkes Rammelsberg


Der in den Berghang gebaute Gebäudekomplex der Erzaufbereitungsanlage mit ihren in Stufen übereinander angeordneten Baukörpern, bildet den Mittelpunkt der Übertageanlagen des Weltkulturerbes Rammelsberg. Alle anderen Gebäude des ehemaligen Erzbergwerks Rammelsberg sind gestalterisch auf das Aufbereitungsgebäude bezogen.

Die ab Mitte der 1930er Jahre vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Autarkiepolitik im Rahmen des sogenannten Rammelsbergprojektes von den bedeutenden deutschen Industriearchitekten Fritz Schupp und Martin Kremmer gebaute Anlage kann nicht zwingend in die Vorstellungen der nationalsozialistischen Architektursprache eingeordnet werden. Eine detailliertere Analyse der Kontinuitäten der Bauhausarchitektur und ihrer Vermischung mit traditionellen Stilen der Architektursprache oder der Annäherung an Stilelemente der nationalsozialistischen Architektur sollen anhand der Gebäude der Erzaufbereitung und weiterer Gebäude des Weltkulturerbes Rammelsberg als Teil des Gesamtwerkes von Fritz Schupp  und Martin Kremmer vorgestellt werden.

Dazu werden in der Führung zunächst die Lohnhalle und die Waschkaue besichtigt. Die Präsentation einer Fotodokumentation zum Bau der Übertageanlagen des Erzbergwerkes Rammelsberg und die Sichtung originaler Bauzeichnungen geben Einblicke in die Baugeschichte. Mit der Schrägförderanlage wird dann der höchste Punkt der Übertageanlagen angefahren und nach der Besichtigung architektonischer und konstruktiver Details endet die Führung wieder auf der Werkstrasse.

Veranstaltungsort

Weltkulturerbe Rammelsberg
Bergtal 19
38640 Goslar
Telefon: +49 (0) 5321 / 7502016

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