Kutter an der Nordsee, © Landesverband Motorbootsport Niedersachsen e.V.
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Das Nordseerevier


Vom Dollart bis zur Elbmündung zieht sich die niedersächsische Nordseeküste mit dem Wattenmeer und seinen vorgelagerten Inseln von Westen nach Osten hin. Hier, wo früher die Küstenfischerei und vor allem der Krabbenfang zu Hause waren, bestimmen heute Landwirtschaft und Tourismus das Bild.
Die vielen kleinen beschaulichen Fischerorte sind geblieben und haben ihren Charme im Laufe der Jahre nicht eingebüßt. Sie  üben nach wie vor eine große Anziehungskraft auf ihre Besucher aus.
In diesem Revier bestimmt nicht der Terminkalender den Alltag, sondern die Gezeiten mit ihren stetig ändernden Wassertiefen und Strömungen. Der Skipper, der es gelernt hat und bereit ist, dieses so zu akzeptieren, wird von der Natur mit vielen navigatorischen Vorteilen beschenkt.
Einige Stunden um Hochwasser können die Wasserwege entlang der Pricken für die meisten Sportboote sicher befahren und die Yachthäfen, die oft nur wenige Kilometer voneinander entfernt sind, bequem erreicht werden. Auch wenn der Wind draußen schon mal etwas stärker weht, so bleibt es auf den Wattfahrwassern noch relativ ruhig und angenehm.