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Wümme-Radweg

Entlang der Wümme durch die Lüneburger Heide

Rundradweg Diese Tour ist geeignet für: Tourenrad geeignet für Tourenräder

Der Wümme-Radweg verbindet die Lüneburger Heide mit der Wesermetropole der Freie Hansestadt Bremen. Der insgesamt ca. 250 km lange Rundkurs begleitet die Wümme, deren Niederung heute in weiten Teilen unter Naturschutz steht, von der Quelle am Wulfsberg bis hin zu ihrer Mündung im Norden Bremens. Der Kurs setzt sich zusammen aus einer Nord- und Südroute, zudem wird er durch Querverbindungen in attraktive Einzelabschnitte unterteilt, sodass Sie die Möglichkeit haben, sich eine individuelle Route zusammen zu stellen. Außerdem haben Sie vielerorts Anschluss an zahlreiche attraktive Radfernwege in alle Himmelsrichtungen.
Der Wümme-Radweg führt Sie in unterschiedliche Landschafts- und Siedlungsräume in der Norddeutschen Tiefebene. Deiche, Flussniederungen, Auelandschaften, Moore und Heideflächen mit ihren vielfältigen Pflanzen- und Tierwelten begleiten Sie. Idyllische und verträumte Dörfer, reizvolle Städtchen und die Bremer „große weite Welt“ laden zum Entdecken ein.

Verlauf und Sehenswürdigkeiten

Das Dörfchen Wilsede, Zentralort des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide, ist nur per Fahrrad, Kutsche oder zu Fuß zu erreichen und konnte sich so den Charme vergangener Zeiten bewahren. Beliebtes Ziel in der Umgebung ist der Wilseder Berg, mit 169 Metern höchster Berg der Lüneburger Heide, dessen Gipfel Sie auf einer Alternativroute des Wümme-Radweges passieren. Ein Besuch lohnt sich außerdem im Heimatmuseum „Dat ole Hus“.
Nicht weit entfernt liegen Undeloh und Handeloh mit ihren traditionellen Fachwerkhäusern, umgeben von Wacholderheide und Mooren, Wiesen und Wäldern. Zahlreiche Unterkünfte, Cafés und Restaurants prägen die Orte, die Ausgangspunkte für Kutschfahrten, Rad- und Wandertouren durch die Heide sind. In Undeloh befindet sich die hübsche Fachwerkkirche St.-Magdalenen mit Holzturm. In Handeloh befindet sich das Naturkundliche Museum „Alte Schmiede“, welches die größte private naturwissenschaftliche Sammlung ist.
Auf der Alternativroute gelangen Sie zum Walderlebniszentrum Ehrhorn, wo Sie die ungewöhnliche Geschichte des Ortes – von intensivster landwirtschaftlicher Nutzung über die „Verwüstung“ bis hin zur Wiederaufforstung – kennen lernen.
Auf Ihrer weiteren Fahrt durchqueren Sie das Königsmoor, ein Hochmoor, das zum Teil als kultiviertes Ackerland genutzt und zum Teil der Natur überlassen wird. Erleben Sie anschließend heimische Haus- und Wildtierrassen hautnah in den zugänglichen Freigehegen des LandParks Lauenbrück.
Ihre nächste Station ist Scheeßel. Hier erwarten Sie Kultur und Tradition in Form historischer Bauwerke. Eine Besonderheit des Ortes sind die Scheeßeler Trachten. In jedem Sommer findet hier ein internationales Trachtenfest statt.
Anschließend erreichen Sie die Kreisstadt Rotenburg an der Wümme. Die Fußgängerzone lädt ein zu einem ausgiebigen Bummel, zahlreiche Veranstaltungen ergänzen das kulturelle Leben der Stadt. Der Weg führt weiter nach Sottrum mit seinem Heimathaus aus dem Jahr 1630. Im Ortsteil Everinghausen bieten zwei Campingplätze unmittelbar an der Wümme naturnahe Übernachtungsmöglichkeiten. Das Zentrum der Kräuterregion bildet Horstedt, wo man einen Besuch im Bibelgarten einplanen sollte.

Entdecken Sie im Weiteren den Flecken Ottersberg mit dem idyllischen Ort Fischerhude. Dessen historischer Kern sowie die malerische Umgebung ließen hier im letzten Jahrhundert eine Künstlerkolonie entstehen. Hier können Kunstliebhaber sich auf einen Besuch im Otto-Modersohn-Museum oder in der Fischerhuder Galerie freuen.

Der Wümme-Radweg führt Sie weiter in die Borgfelder Wümmewiesen, Bremens größtes Naturschutzgebiet, bestehend aus Feuchtwiesen und -weiden, Tümpeln, Gräben und Stillgewässern. Das Gebiet ist als Rastplatz für Zugvögel und Brutplatz für verschiedenste Vogelarten von besonderer Bedeutung. Unweit entfernt liegt Lilienthal, beliebtes Ausflugsziel der Bremer Stadtbevölkerung. Hier bieten sich Torfkahnfahrten oder ein Besuch in einem der Museen an. So gibt es beispielsweise ein Heimat-, Kutschen- und ein Schulmuseum.

In Ritterhude vereinigen sich Wümme und Hamme zur Lesum, die schließlich in Bremen-Vegesack in die Weser mündet. Der Bremer Stadtteil Burglesum ist geprägt durch eine Kombination städtischer und ländlicher Einflüsse, sein reiches Grün und das Lesumufer, das zum Rasten einlädt. Im Bremer Stadtteil Vegesack erhalten Sie zahlreiche maritime Eindrücke. Wahrzeichen des Ortes ist ein meterhoher Walkiefer aus Bronze, im Hafen liegen alte Traditionsschiffe. Besonders sehenswert sind das Schulschiff Deutschland sowie Ausstellungen rund um die Seefahrt im Schönebecker Schloss.

Wenn Sie den westlichsten Punkt des Wümme-Radweges in Lemwerder erreicht haben, können Sie von dort aus wieder Kurs auf den Ausgangsort Wilsede nehmen, und zwar diesmal auf der Südroute. Diese führt Sie am südlichen Ufer der Lesum entlang durch das Werderland. Die Wiesen, Weiden und Gräben dieses Gebietes stellen wertvolle und artenreiche Lebensräume dar. Die Fahrt führt weiter durch das Blockland, eine von kleinen eingedeichten Flussläufen und Fleeten durchzogene Wiesenlandschaft, die Sie alternativ auf einer Torfkahnfahrt auch vom Wasser aus entdecken können.
Anschließend durchqueren Sie das Hollerland, das seinen Namen von den Holländern erhielt, die es kultivierten, und das heute wegen seiner überregionalen Bedeutung für seltene Tiere und Pflanzen unter Naturschutz steht.
Die Entwicklung Oytens zu einem wichtigen Standort für Handel und Gewerbe ist maßgeblich durch seine verkehrsgünstige Lage und die Nähe zur Hansestadt Bremen beeinflusst worden.
Genießen Sie auf Ihrem weiteren Weg den Blick vom Naturschutzgebiet Vossberge über das Wümmetal und den Ort Hellwege, der vom Heuhotel bis zur komfortablen Unterkunft und auch gastronomisch Einiges zu bieten hat. Auf dem Weg zum Kirchdorf Ahausen mit seinen traditionellen Fachwerkhäusern kommen Sie an der Ahauser Mühle vorbei, die sich durch ihre idyllische Lage inmitten einer einzigartigen Auenlandschaft auszeichnet.
Genau wie auf der Nordroute durchqueren Sie auch auf der Südroute des Wümme-Radweges Rotenburg, Scheeßel und Lauenbrück. Auf dem letzten Teilstück entfernen sich die beiden Routen dann wieder etwas weiter voneinander. Die Südroute führt Sie nach Fintel, das umgeben ist von weiten Moor- und Heideflächen. Vom Leben und Schaffen des niederdeutschen Dichters Friedrich Freudenthal zeugen heute noch sein Wohnhaus sowie ein Denkmal. Der moderne „Ferienpark Eurostrand Fintel“ bietet ein vielfältiges Urlaubsangebot, Sport, Show und Erholung sowie Ausflüge in die Region.
Anschließend erreichen Sie den Luftkurort Schneverdingen direkt am Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Kleine Geschäfte laden zum Stöbern ein, hervorragende Restaurants erwarten Sie. Die ländliche Umgebung ist geprägt von Bauernhöfen und bietet naturnahe Erholung und vor allem Ruhe. Um die Heide in voller Pracht bewundern zu können, müssen Sie nicht unbedingt im August oder September kommen, denn im Heidegarten, einem Schaugarten mit etwa 80.000 Pflanzen, blüht die Heide das ganze Jahr. Das bedeutendste Ereignis ist natürlich trotzdem das traditionelle Heideblütenfest am letzten Wochenende im August. Die Heidelandschaft können Sie nicht nur bei einer Kutschfahrt genießen, sondern zum Beispiel auch bei einer geführten Wanderung durch das wiedervernässte Pietzmoor.
Sie durchqueren nun die größten zusammenhängenden Heideflächen Mitteleuropas auf dem letzten Abschnitt zurück nach Undeloh: Über 230 km² Heide stehen hier unter Naturschutz und bilden eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Ziel ist die Erhaltung dieser alten Kulturlandschaft mit ihrer Vielfalt an Lebensräumen und Arten. Der „Verein Naturschutzpark“ betreut die meisten Heideflächen und unterhält drei Naturinformationshäuser zum Thema „Lüneburger Heide“ in Undeloh, Döhle und Niederhavebeck.

Beschilderung

Der rund 250 Kilometer lange Streckenverlauf ist beschildert und mit dem folgenden Logo gekennzeichnet:

Wümme-Radweg Nord Logo Wümme-Radweg Süd Logo

 

 

 

 

 

 

So wissen Sie immer, ob Sie sich auf der Nord-, der Süd- oder der Alternativ-Route befinden. Die Radwegweisung ist vor Ort in fast allen Bereichen (bis auf das Gebiet der Stadt Bremen) inzwischen aktualisiert worden.

Schwierigkeitsgrad und Streckencharakteristik

Auf überwiegend verkehrsarmen Straßen und befestigten Wegen werden Sie von der bekannten ADFC-Beschilderung und dem blau-weißen Logo des Wümme-Radweges entlang der flachen bis flachwelligen Strecke geleitet. Die höchste Erhebung auf dem Radwanderweg ist der Wilseder Berg mit etwa 169 m über NN, daher eignet sich die gesamte Strecke auch für Ungeübte und Familien.

Unterwegs Übernachten

Entlang der Strecke des Wümme-Radweges können Sie in zahlreichen fahrradfreundlichen Unterkünften übernachten. Klicken Sie in die Karte, um sich die Gastgeber anzeigen zu lassen.

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Wümme-Radwegs.

Kontaktdaten

Arbeitsgemeinschaft Wümme-Radweg TouROW

Am Pferdemarkt 1, 27356 Rotenburg (Wümme)

Telefon: + 49 (0) 4261 / 81960
Telefax: + 49 (0) 4261 / 819620

E-Mail schreiben: info@wuemme-radweg.de
Webseite besuchen:

Tourendaten DownloadTourendaten Download

Hier können Sie sich die Daten Wümme-Radweg als gpx-Datei für Ihr GPS-Gerät oder als kml-Datei zur Ansicht in Google-Earth downloaden.

Alternativstrecke Wümme-RadwegAlternativstrecke Wümme-Radweg

Hier können Sie die Daten des Wümme Radwegs inkl. Alternativen und Verbindungsstrecken als gpx-Datei für Ihr GPS-Gerät oder als kml-Datei zur Ansicht in Google Earth downloaden.

Wümme-Radweg inkl. Alternativen und Verbindungsstücke (GPX 165.68 kB)

Bus & BahnBus & Bahn

Für die Tour bietet sich die Kombination mit der Bahn geradezu an. Mit den metronom-Zügen erreichen Sie eine Vielzahl von Orten aus Hamburg oder Bremen entlang des Wümme-Radweges, u. a. Buchholz, Tostedt, Lauenbrück, Scheeßel, Rotenburg (Wümme), Sottrum, Ottersberg sowie Oberneuland. „Barrierefreie Einstiege“ erleichtern zudem das Verladen Ihres Fahrrades. Da die Veloplätze jedoch begrenzt sind, reservieren Sie bitte vorab telefonisch oder per E-Mail beim metronom-Kundenzentrum Ihren Fahrrad-Transport.
Sie können somit in Ruhe mit dem Zug anreisen oder Teilstrecken des Wümme-Radweges bequem mit dem Zug zurücklegen.


Metronom-Kundenzentrum

Telefon +49 (0) 581 / 97164164

E-Mail: kundenzentrum@der-metronom.de

www.der-metronom.de

Literaturhinweise und KartentippsLiteraturhinweise und Kartentipps

Spiralo-Radwanderkarte

9,95 €

ISBN 978-3-87073-274-5

 

Bikeline-Radtourenbuch Wümme-Radweg

11,90 €

ISBN 978-3-85000-237-0

 

Begleitprospekt mit Übernachtungsbetrieben erhältlich bei oben genannter Kontaktstelle. Zur Bestellung des Begleitprospektes 2016/2017 gelangen Sie hier.

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