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Straße der Weserrenaissance

Baustil des 16. und 17. Jahrhundert

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Schloss Petershagen ein bedeutendes Beispiel der Weserrenaissance
© Mittelweser Touristik GmbH

Schloss Petershagen ein bedeutendes Beispiel der Weserrenaissance

In keiner Region Deutschlands finden sich so viele Renaissancebauten, wie wir sie zwischen Hannoversch Münden und Bremen auf der "Straße der Weserrenaissance", erleben können. Diese durch die Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen führende Kulturroute verbindet deren bedeutende Architekturdenkmale der damaligen Zeit.

Der Baustil der Renaissance hat im 16. und 17. Jahrhundert im Weserraum eine besondere Ausprägung erfahren. In keiner anderen europäischen Region wurden während dieser Zeit mehr Bauten in dem typischen Stil errichtet als im Wesergebiet.

Kennzeichen sind Utlucht, Zierquader, Bossensteine und der welsche Giebel. Grundsätzlich wurden repräsentative Bauten in Stein- und Fachwerkbauweise errichtet, verputzt und farbig gestaltet. Der Sandstein stammt aus den Brüchen von Obernkirchen im Schaumburger Land und wurde von dort über die Weser in alle Welt transportiert.

Die „Straße der Weserrenaissance“ umfasst Schlösser und Adelssitze, Rathäuser und Bürgerbauten aus Stein oder Fachwerk, die Zeugnis ablegen von der wirtschaftlichen und kulturellen Blüte der Zeit vor dem 30-jährigen Krieg. Die ausführliche Beschilderung der Route garantiert eine einfache Orientierung.

Sehenswürdigkeiten im Weserraum

Das Schloss Petershagen ist eine um 1306 vom damaligen Mindener Bischof Gottfried von Waldeck als Wasserburg errichtete Anlage, die im 16. Jahrhundert im Stil der Weserrenaissance zu einem Schloss umgebaut wurde. Dabei wurde dunkler Portasandstein und heller Oberkirchener Sandstein benutzt. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude, die zur heutigen Schlossanlage zusammengewachsen sind. Das Schloss Petershagen wird als Hotel und Veranstaltungsort genutzt.

In Nienburg sind der Stufengiebel des Rathauses, kunsthistorische Kostbarkeiten in der Pfarrkirche St. Martin und Sandsteinexponate im Lapidarium (Steinsammlung) des Nienburger Museums zu nennen.

In Drakenburg zeugt das erhaltene Schlosstor von 1617 von alter Pracht, ebenso das in Fachwerkbauweise errichtete Rittergut in Brokeloh, von Clamor v. Münchhausen aus dem Jahre 1545.

Der prächtige Erbhof in Thedinghausen, ein alter Herrensitz, zählt zu den herausragenden Beispielen der Weserrenaissance in der Mittelweser-Region. Den oft als Schloss bezeichneten Bau ließ Erzbischof Johann Friedrich aus roten Ziegelsteinen mit weißen Mörtelfugen in den Jahren 1619/20 erbauen.

Unter den zahlreichen Sehenswürdigkeiten hervorzuheben sind außerdem die Schlösser Bückeburg, Detmold, Neuhaus, Bevern und die Hämelschenburg. Rathäuser wie die in Bremen, Nienburg, Rinteln oder Hannoversch Münden vermitteln ebenso einen Eindruck vom Glanz der Epoche wie prachtvolle Bürgerbauten in Minden, Höxter und Hameln, nicht zu vergessen die reich geschnitzten Fachwerkfassaden, vor allem in Einbeck. Kunsthistorisch von herausragender Bedeutung ist das siebeneckige Mausoleum in Stadthagen, das an die florentinische Renaissance denken lässt. Ein Besuch im Weserrenaissance-Museums Schloß Brake stellt einen weiteren Höhepunktedes Ausflugs in die unvergessliche Kunst- und Kulturlandschaft des Weserraums dar.

Bei der Straße der Weserrenaissance handelt es sich um eine reine PKW-Route mit einer Länge von etwa 400 Kilometern. Startpunkt ist die Stadt Hann. Münden und Ziel ist Bremen. Wegen der Vielzahl der Bauten wurde die Route in drei Teile geteilt. Der südliche Teil beginnt in Hann. Münden und endet in Höxter und Blomberg. Der mittlere Teil startet in Blomberg und verläuft bis Hameln. Im Norden ist der Startpunkt Hameln und den Endpunkt bildet die Hansestadt Bremen. Die Besichtigungen der einzelnen Weserrenaissance-Bauten lassen sich in einer geschlossenen Rundreise verknüpfen.

Länge: ca. 400 Kilometer

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