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Mit Rückenwind durch das Wangerland

Ausflug in die Natur

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Radfahren am Deich entlang
© WANGERLAND TOURISTIK GmbH

Radfahren am Deich entlang

176 Quadratkilometer groß ist die Gemeinde Wangerland an der niedersächsischen Nordseeküste. Sie zählt damit zu den größten Gemeinden des gesamten Bundeslandes. Im Norden und Osten grenzt sie an die offene See. Binnendeichs, wie man hier sagt, erstreckt sich saftig grünes Weideland. Kilometerweit. Durchzogen wird es von langen Reihen hoch aufragender Pappeln und einem dichten Netz kleinerer Wirtschaftswege. Fast 90 Prozent der Gemeindefläche werden landwirtschaftlich genutzt. Und so lässt sich das Wangerland dank des weit verzweigten und verkehrsarmen Streckennetzes ideal per Rad erkunden.

Schilder weisen dabei an allen Kreuzungen den Weg. Überdachte Pausenstellen laden zu Zwischenstopps ein und die durchgehend flache friesische Felderlandschaft verschont ihre Gäste mit kraftraubenden Anstiegen. Bedenken sollte man hingegen, woher der Wind weht. Ein Blick vor Antritt der Fahrt auf die sich drehenden Windenergieanlagen klärt auf. Denn mancher, der sich auf den ersten Kilometern sanft und fast unbemerkt hat schieben lassen, wurde auf der Rücktour von der Kraft des Gegenwindes überrascht. Wer ungeübt ist oder auch an besonders stürmischen Tagen unterwegs sein möchte, mietet sich einfach direkt ein Elektro-Rad oder eines der neuen Pedelecs, die jeden Tritt in die Pedale auf Knopfdruck unterstützen. Es gibt Anbieter im Wangerland, die bringen die Räder mit eingebauter Rückenwindgarantie auf Wunsch bis zum Startpunkt oder holen sie am Ende des Tages von jedem Ort wieder ab.

Eine interessante Gelegenheit, die schönsten Strecken und vielen Facetten des Wangerlands fernab des PKW-Verkehrs per Rad kennenzulernen, bietet der ökumenische Pilgerweg. Er verbindet 14 sehenswerte Kirchen miteinander, darunter auch die neue katholische Kirche am Meer in Schillig. Das bemerkenswerte Bauwerk, das erst 2012 geweiht worden ist, ragt unübersehbar wie eine Welle am Deich des kleinen Küstenortes auf.

Auf ihrem Weg zu den Gotteshäusern erfahren die Pilger sprichwörtlich viel Wissenswertes zur einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft im Wangerland. So sehen sie, dass die meisten Kirchen aus dem 13. Jahrhundert stammen und mittels massiver Granitquader auf sogenannten Wurten oder Warfen errichtet sind. Wer hier einkehrt, kann einen Stempelabdruck im Pilgerpass erhalten, den er als sichtbare Erinnerung an die Fahrt wieder mit nach Hause nimmt. Ein Anreiz, vor allem für Kinder.

Wer sich näher zu Wanderfahrten und dem radtouristischen Angebot im Wangerland erkundigen möchte, findet in allen touristischen Einrichtungen der Wangerland Touristik umfangreiches Karten- und Informationsmaterial. Oder aber man versucht es auf eigene Faust – nach einem Blick auf die sich drehenden Windräder.

Kontaktdaten

WANGERLAND TOURISTK GmbH

Hohe Weg 1, 26434 Hooksiel

Telefon: +49 (0) 44 25 / 95 80 0
Telefax: +49 (0) 44 25 / 95 80 17

E-Mail schreiben: hooksiel@wangerland.de
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