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Radfahren in der Grafschaft Bentheim

Wo das Fahrrad Fietse heißt

Wenn man auf die Landkarte schaut, ragt die Grafschaft Bentheim schon geographisch in die Niederlande hinein. Hier ist ein grenzenloses Radwegenetz entstanden. Das Fahrrad, bzw. die Fietse, gehört an beiden Seiten der Grenze fest zum Alltag der Menschen. Eine flache Landschaft mit wenig Steigung lädt ein, sich in den Sattel zu schwingen. In den Süden der Grafschaft Bentheim, die Obergrafschaft, ragt noch ein Stück des Teutoburger Waldes hinein – der einzige Höhenzug im fahrradfreundlichsten Landkreis Niedersachsens 2007, auf dem, die größte Höhenburg Nordwestdeutschlands die Burg Bentheim thront. Eine Besichtigung und ein Streifzug durch die verwinkelten Gassen von Bad Bentheim sind eine gute Gelegenheit mal von der Fietse abzusteigen. Von der Burg aus hat man einen guten Blick in die flache, nördliche Niedergrafschaft. Moore, Heidelandschaften und Kanäle prägen hier die Landschaft. Über 220 km erstreckt sich die Grafschafter Fietsentour auf flachen, gut ausgebauten und beschilderten Radwegen quer durch die Grafschaft. Davon zweigen 25 Tagesrouten in Längen von 18 bis 56 km ab. Die deutschen Radwege sind mit dem niederländischen Knotenpunktsytem verknüpft, das auf der Radwanderkarte „Grafschafter Fietsentour“ eingezeichnet ist – wer in den Niederlanden weiterradeln will, ist so gleich auf dem richtigen Weg.

Die Besonderheiten dieser Grenzregion kann man auf den Routen der United Countries Tour erleben. Die „Pionierroute“ führt auf 250 km durch die weitläufigen Moor- und Heidegebiete des Internationalen Naturparks Bourtanger Moor – Bargerveen. Im ehemaligen Hochmoor sind deutlich die Spuren der Pioniere zu erkennen, die dieses Gebiet einst erschlossen haben. Kleine lang gestreckte Dörfer und schnurgerade Kanäle zeugen von einer Zeit, als hier das Zentrum der niederländischen Torfindustrie war.
Wer neben dem Radeln noch Kunst genießen will, sollte sich  den "kunstwegen" nicht entgehen lassen: Zwischen Nordhorn und Zwolle erstreckt sich auf 132 km im Tal der Vechte Europas größtes "offenes Museum". Mehr als 60 Kunstwerke schaffen eine einmalige Verbindung zwischen Natur, Kunst und Geschichte, an jedem Standort passend zu Region und Umgebung.
Manchmal steigen die Grafschafter aber auch von ihrer Fietse herunter – und laden sie auf einen Fahrradanhänger, der an einem Bus hängt. Der Fietsenbus ist ein deutschlandweit einmaliges Angebot. Wer ein Stück mitfahren will, packt sein Fahrrad auf den Anhänger, steigt in den Bus und kann an einer beliebigen Haltestelle wieder aussteigen. Das Ganze kostet den jeweiligen Fahrpreis pro Person und 1,10 Euro pro Fahrrad. An jedem Wochenende und täglich während der niedersächsischen Oster-, Sommer- und Herbstferien hängt der Anhänger am Bus.

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48529 Nordhorn

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Telefax: + 49 (0) 5921 / 961197

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