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Osnabrück historisch

Mitglied bei der Städtegemeinschaft der Historic Highlights of Germany

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Felix-Nussbaum-Haus
© U.Lewandowski

Felix-Nussbaum-Haus

Wenn Sie die Kultur lieben, stehen Ihnen gleich sechs besondere Museen offen:

Kein Museum wie andere: „Kunst gegen das Vergessen“ gilt als Motto dieses markanten von Daniel Libeskind entworfenen Hauses, das die weltweit größte Werksammlung des Osnabrücker Malers Felix Nussbaum beher-bergt. Die außergewöhnliche Architektur dieses „Museum ohne Ausgang“ lässt niemanden unbeeindruckt. Seit Mai 2010 wird die Attraktivität des Felix-Nussbaum-Hauses durch den Erweiterungsbaus, ebenfalls ein Entwurf Daniel Libeskinds, weiter erhöht.
In Osnabrück geboren und aufgewachsen gilt Felix Nussbaum als einer der bedeutendsten jüdischen Maler des vergangenen Jahrhunderts. Wie kein anderer Maler seiner Zeit hat er die Stationen seines Lebens in eindrucksvol-len Bildern festgehalten: von der Geborgenheit einer bürgerlichen jüdischen Kaufmannsfamilie in Osnabrück über den schnellen künstlerischen Erfolg in der Metropole Berlin bis hin zu den schwierigen Jahren als emigrierter Künstler und verfolgter Jude im besetzten Belgien. Nussbaum wurde 1944 in Auschwitz ermordet.

Ein weiterer berühmter Sohn der Stadt ist Erich Maria Remarque, Autor des bekanntesten Antikriegsromans der Welt „Im Westen nichts Neues“. Das Erich – Maria – Remarque-Friedenszentrum präsentiert eine Dauerausstellung zu Leben und Werk Remarques, das Archiv enthält die weltweit größte Sammlung von Materialien zum Best-seller-Autor und seinem Umfeld.

Außergewöhnlich präsentiert sich die Kunsthalle Dominikanerkirche als einer der schönsten Ausstellungsräume für zeitgenössische Kunst in Niedersachsen. Das Kulturhistorische Museum bietet einen interessanten Überblick zur Stadtgeschichte und das „Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt“ lädt zu ganz neuen Einblicken auch unter die Erde Osnabrücks ein. Einzigartig ist sicher auch der begehbare Tresor im Diözesanmuseum am Dom. Hier steht die Schatzkammer auf Stelzen! Am Piesberg, mit weitem Blick über die Stadt, präsentiert das Museum Industriekultur in den Gebäuden der ehemaligen Steinkohlenzeche spannende Einsichten in die vergangene Welt des Bergbaus und die Industrialisierung Osnabrücks.

Alle Museen in Osnabrück bieten ganzjährig umfangreiche Aktionsprogramme für die ganze Familie an.
Mit der Kulturkarte genießt man freien Eintritt in alle Osnabrücker Museen, freie Fahrt mit dem Stadtbus und weitere Preisvorteile in Freizeit- und Kultureinrichtungen der Stadt.

Die 13 Städte der Städtegemeinschaft »Historic Highlights of Germany« sind etwas Besonderes: Ihre Mitgliedsstädte Augsburg, Erfurt, Freiburg, Heidelberg, Koblenz, Mainz, Münster, Osnabrück, Potsdam, Rostock, Trier, Wiesbaden und Würzburg zählen zu den ältesten des Landes und sind lebendiges Spiegelbild einer Geschichte, die mehr als 2.000 Jahre zurückreicht. Dabei setzten Deutschlands historische Städte entscheidende Impulse, die nicht nur das Gesicht des eigenen Landes prägten und veränderten, sondern auch das Europas und der Welt.

Osnabrück ist seit 2008 Mitglied der Städtegemeinschaft. Der Friedensschluss von 1648, der nach fünf Jahren Verhandlungen in Münster und Osnabrück von der Rathaustreppe aus verkündet wurde, ist das herausragende Ereignis der Stadtgeschichte. Der Vertrag des Westfälischen Friedens beendete nicht nur den Horror des dreißigjährigen Krieges, sondern entwickelte eine ganz neue Idee: den europäischen Gedanken. Osnabrück versteht dieses historische Vermächtnis als Auftrag, sich friedenspolitisch zu engagieren, sowohl nach außen als auch innerhalb der Stadtgesellschaft.

Ein Muss für jeden Osnabrück-Besucher ist der Friedensaal im Rathaus. Die Europäische Kommission hat den Rathäusern in Osnabrück und Münster im April 2015 das Europäische Kulturerbe-Siegel verliehen:

Logo Rathaus

 

 

 

 

Mit dem Siegel werden Orte ausgezeichnet, die eine bedeutende Rolle in der Geschichte Europas gespielt haben. Und mit dem in den Rathäusern von Osnabrück und Münster ausgehandelten und geschlossenen Westfälischen Frieden wurden erste Grundlagen für ein vereintes Europa geschaffen.

Die „Dream Routes“ sind Städtetouren, die Städte und ihre historischen Themen verbinden und damit Geschichte erlebbar machen. Osnabrück und Münster sind über das Thema Frieden verbunden sowie zusätzlich mit Rostock über die Dream Route „The hanseatic cities“.

Kontaktdaten

Logo Tourismusverband Osnabrücker Land e.V.

Tourist Information Osnabrück I Osnabrücker Land

Bierstraße 22-23, 49074 Osnabrück

Telefon: + 49 (0) 541 / 3232202
Telefax: +49 (0) 541/3232709

E-Mail schreiben: omt@osnabrueck.de
Webseite besuchen:

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