Gemeinsam mit Münster war Osnabrück einst Verhandlungsort des
Westfälischen Friedens, der hier 1648 von der Rathaustreppe verkündet wurde.
Der Friedensschluss ist das herausragende Ereignis der Stadtgeschichte und diese Tradition wird bis heute gelebt: Im Oktober reiten hier rund 1200 Viertklässler mit ihren selbst gebastelten Steckenpferden über die Rathaustreppe und erinnern an die Verkündung des Westfälischen Friedens. Auf dem historischen Gestühl starten im Friedenssaal die Stadtführungen und die beliebten Nachtwächtertouren.
Das bunte Flair von heute verdankt die Stadt dem Nebeneinander von modernen Gebäuden wie dem Felix-Nussbaum-Haus oder der Kamp-Promenade und schmucken Altstadtgassen im Heger Tor Viertel. Die teilweise erhaltenen mittelalterlichen Lagerhäuser, sogenannten Steinwerke, beherbergen heute Galerien, Cafés und Bistros.
„Herz der Stadt“ ist der Marktplatz: Ort für Hochzeiten, Festivals, Wein- und Weihnachtsmärkte. Vor den rotgelben Giebelhäusern stellen die Cafés und Restaurants ihre Korbstühle nach draußen und mit Blick auf Rathaus und Marienkirche genießt man hier vorzügliche Torten oder Herzhaftes. Wenige Schritte weiter beeindruckt der Dom St. Peter aus dem 13. Jahrhundert mit seinen unterschiedlichen Türmen, seinem stillen Kreuzgang und begehbaren Tresor im Diözesanmuseum.
Als einzige Großstadt liegt Osnabrück mitten in einem Naturpark, dem Geopark TERRA.vita und so kann der Ausflug ins Grüne schon in der Stadt auf ausgezeichneten Rad- und Wanderwegen starten.














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