Seitennavigation

Naturparadies Landkreis Rotenburg Wümme

vergrößern Kraniche auf Herbsttour im Landkreis Rotenburg - Vergrößerte Ansicht

Kraniche auf Herbsttour im Landkreis Rotenburg
© NABU ROW

Kraniche auf Herbsttour im Landkreis Rotenburg

Erfreuen Sie sich bei Ihren Ausflügen an der vielfältigen, unberührten Natur dieser URLAUBsregion. Erkunden Sie geheimnisumwitterte Moore oder wandern Sie über Moränenhügel durch tiefe Wälder oder entlang zahlreicher Flussauen und beobachten Sie seltene Tierarten, wie z.B. die Gebirgsstelze oder den Eisvogel.

Besonders charakteristisch für den Landkreis ist seine Vielzahl an Hochmooren, wie das Huvenhoopsmoor, das Tister Bauernmoor, das Große und Weiße Moor oder das Tarmstedter Moor, die Teile der Teufelsmoorregion sind.

Das Teufelsmoor erstreckt sich dreiecksförmig über ein Gebiet, welches im Norden von Bremervörde, im Westen von Ritterhude und im Osten von Fischerhude begrenzt wird. Entwässert wird das Moor durch die Wörpe, Wümme, Hamme und Oste.

Wie kam das Teufelsmoor zu seiner Namensgebung?

Seine Namensgebung verdankt das Teufelsmoor nicht, wie vielleicht irrtümlich angenommen wird, dem Satan persönlich, sondern sie geht auf das niederdeutsche Wort „doves moor“, was soviel wie taubes, unfruchtbares Moor bedeutet, zurück. Damit ist der Begriff also eher eine Beschreibung der frühen Moorbauern für den Zustand ihrer nährstoffarmen Böden, die nur wenig Erträge einbrachten. Später wurde daraus das plattdeutsche „Duvelsmoor“ und letztlich das „Teufelsmoor“.

Was hat es mit der Moorkolonisation auf sich?

Mitte des 18. Jahrhunderts setzte die staatliche Moorkolonisation ein, die eng mit dem Moorkommissar Jürgen Christian Findorff (1720 – 1792) verbunden ist. Er ließ das Moorgebiet planmäßig entwässern und besiedeln. Nach seinen Vorstellungen und Ideen entstanden über 50 Dörfer. Diese auch als „Findorff-Siedlungen“ bekannten, oft kilometerlangen Moorreihendörfer, sind durch die an Straßen und Kanälen aufgereihten Hofstellen mit ihren Fachwerkhäusern zu erkennen. Ziel der Moorkolonisation war die Urbarmachung bislang ungenutzter Areale.

 

Mystische Moore – ein Naturerlebnis der besonderen Art

Entdecken Sie unsere Hochmoore auf verschiedenen Arten und Wegen

Erfahren Sie auf Ihren Wanderungen durchs Moor oder auf einer Moorbahnfahrt mehr über die geheimnisumwitterte Moorwelt. Vielfältiges über die Entstehung der Moore und der Tierwelt wird Ihnen auf interessanten Moorlehrpfaden erklärt.

Zahlreiche Beobachtungstürme bieten zudem einen unvergesslichen Blick auf die Vogelwelt der Moore. Lassen Sie sich das Schauspiel nicht entgehen und beobachten Sie ungestört zahlreiche Zugvögel, wie u.a. den Kranich, der jedes Jahr in unseren Mooren rastet.
Im Frühjahr und im Herbst durchziehen wieder tausende von Kranichen die Region, um auf dem Weg zu Ihren Brutplätzen in Skandinavien oder zu ihren Überwinterungsplätzen in Spanien oder Nordafrika zu rasten. Die imposanten Vögel, die eine Höhe von etwa 1,20 Meter und eine Spannweite von etwa 2,30 Meter aufweisen, sind gut an ihrer roten Kopfplatte zu erkennen.

Rastplätze im Landkreis liegen im Teufelsmoor, im Tister Bauernmoor und im Huvenhoopsmoor. Moore sind bei den Kranichen besonders beliebte Schlafplätze, da die teils wiedervernässten Flächen einen guten Schutz darstellen.

Kontaktdaten

Gemeinde Gnarrenburg

Bahnhofstr. 1, 27442 Gnarrenburg

Telefon: +49 (0) 4763 / 880

E-Mail schreiben: rathaus@gnarrenburg.de
Webseite besuchen:

Finden Sie Ihren Urlaub

Events, Unterkünfte und Angebote für Sie.