Es war über Jahrhunderte die effektivste Art der Energiegewinnung: Wind oder Wasser trieben die Flügel oder Schaufelräder der Mühlen an und nahmen den Menschen wichtige Arbeit bei der Herstellung des täglichen Brotes ab.
Dampfmaschinen, Diesel- und Elektromotoren verdrängten die Mühlen – und so wurden viele Mühlen überflüssig und schließlich abgerissen. Rund 800 Wasser- und 600 Windmühlen werden noch heute in Niedersachsen gezählt, und einige Liebhaber alter Mühlen haben sogar in den letzten Jahren abgebrochene Windmühlen wieder aufgebaut und somit neue Ausflugsziel geschaffen.
Manche Gebäude wanderten auch komplett in ein Museum, zum Bespiel in das Internationale Mühlenmuseum nach Gifhorn. Die Stadt ist Teil der Niedersächsischen Mühlenstraße, die 90 Mühlen miteinander verbindet.
Einige Mühlen verrichten weiterhin ihre Arbeit, sie mahlen wieder Getreide oder liefern Strom. Und hier schließt sich der Kreis der Geschichte, denn zumindest ein Teil des Stroms wird heute über Windenergie gewonnen – auf niedersächsischen Hügeln, Feldern und an den Küsten drehen sich heute wieder die Flügel der Windkrafträder und liefern Energie – effektiv und umweltfreundlich.





















































