Die über 1050 Jahre alte Stadt zwischen Hamburg und Hannover ist eine der faszinierendsten Städte Norddeutschlands. Ihre historische Architektur im Stil der Backsteingotik steht im reizvollen Gegensatz zu dem quirligen, jungen Stadtleben.
Unentbehrlich, würzig und einst als das weiße Gold bekannt: das Lüneburger Salz. Seinen heute noch sichtbaren Reichtum verdankt Lüneburg dem regen Salzabbau und seinen tüchtigen Kaufleuten. Vor mehr als 1050 Jahren wurde Lüneburg auf einem Salzstock erbaut. Die Sole entstand dadurch, dass der Salzstock unter der Stadt den Grundwasserspiegel erreichte und sich so salziges Grundwasser bildete. In bleiernen Siedepfannen wurde die Sole verkocht, um daraus das pure Salz zu gewinnen. Auch wenn der Salzabbau der Vergangenheit angehört, sind ihre Spuren heute noch im Lüneburger Stadtbild sichtbar.
Auf dem Weg zur Saline – dem heutigen Salzmuseum – begegnet man bauchigen Häusern, schiefen Mauern und umgeknickten Gartentoren als Folge des Salzabbaus. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die engen Gassen der Stadt können Impressionen dieser Epoche gewonnen werden. Prachtvolle Backsteinbauten mit eingemauerten Ornamenten und Ziergiebeln zeigen den Wohlstand, den das Salz Lüneburg einbrachte. Ein Anziehungspunkt der Stadt ist das „Senkungsgebiet“, wo der Salzabbau die deutlichsten Spuren hinterließ. Es ist ein Erlebnis, durch die Altstadt zu bummeln, wo Rosensträucher die alten Hausmauern beranken.
Mehr zur Geschichte des Salzes erfahren Sie im Deutschen Salzmuseum.
































































