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Harzer Mythen und Sagen

Walpurgisnacht und mehr

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Harzer Tourismusverband M.Bein
© Harzer Tourismusverband

Walpurgis-Hexen im Harz

Um den Harz ranken sich viele Mythen und Sagen. Zum einen sind da die ‚irdischen‘, alten Kaisersagen, die sich um Friedrich Barbarossa, Heinrich den Vogler oder Heinrich IV. ranken. Diese versunkene Zeit wird schöner dargestellt als sie war und mancherorts wieder herbeigewünscht.

Ein weiterer Mythos ist die ‚unterirdische‘ Bergmannswelt, hier besonders mit dem mächtigen Berggeist, den geheimnisvollen Venetianern als auch den zwiespältigen Zwergen.

Auch steht der Harz wie kein zweites deutsches Mittelgebirge für das ‚Überirdische‘, als Rückzugsort und Mittelpunkt teuflischer Aktivitäten und des Hexenwerks. Der Brocken spielt dabei eine zentrale Rolle.

Denn einst als Frühlingsfest bekannt, wird seit Jahrhunderten in der Nacht auf den 1. Mai in über 20 Harzorten das Walpurgisfest gefeiert.

Traditionell erwartet tausende Besucher am 30. April in über 20 Harzorten ein buntes Hexentreiben mit allerlei Rahmenprogramm. Die größten Walpurgisfeiern finden in Bad Grund, Braunlage, Hahnenklee, Sankt Andreasberg, Schierke und Thale statt.
Ob fröhlich-gruseliges Open Air Theaterstück am Hübichenstein, das große Walpurgisspiel in Braunlage, spezielle Kinderangebote wie Hexen- und Teufelsdiplom, mittelalterliches Treiben in Schierke oder Live-Musik, Lasershow und Höhenfeuerwerk in Thale – für jeden Geschmack ist das Passende dabei.

Namensgeberin der Walpurgisnacht ist die heilige Walburga, eine im 8. Jahrhundert lebende Äbtissin. Sie galt als Schutzpatronin der Seefahrer und als Schutzheilige gegen Krankheiten, Missernten und böse Geister. Durch ihre Heiligsprechung an einem 1. Mai wurde die Verbindung zur heutigen Walpurgisnacht geknüpft.

Alle Informationen zur Walpurgisnacht finden Sie auf den Seiten des Harzer  Tourismusverbandes.

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