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Kulinarische Reisetipps mit regionalen Leckerbissen
Unser Land - unsere Küche: Gastlichkeit in Niedersachsen
94 Gastronomen aus ganz Niedersachsen haben sich zur Vermarktung der regionalen Küche zusammengeschlossen. Alle Betriebe bieten mindestens zwei regionaltypische Spezialitäten an. Für die kulinarische Rundreise haben sich die Betrieb etwas ganz besonders ausgedacht: Unter dem Motto „Zwölf plus Eins - Reiseerlebnisse” kann sich der Gast in 12 verschiedenen Betrieben einen Stempel holen, und bei 12 Stempeln erhält er eine Übernachtung mit Frühstück für zwei Personen. Extra für die Aktion des DEHOGA Niedersachsen wurde ein Niedersachsenteller entwickelt, auf dem in allen Betrieben jeweils ein regionaltypisches Gericht zu einem Preis von 11,00 Euro angeboten wird.In einer Broschüre sind alle Teilnehmer aufgeführt, die an dieser Aktion beteiligt sind. Anhand dieser Broschüre kann der Gast eine kulinarische Reise durch Niedersachsen erleben.
Kontakt:
Deutscher Hotel- und Gaststättenverband Niedersachsen
Yorckstr. 3 30161 Hannover
+49 (0) 511 / 337060
+49 (0) 511 / 3370629
Landesverband@Dehoga-Niedersachsen.de
http://www.niedersachsenteller.de
Schoosollen backen
Mit alten Waffeleisen, die über Generationen in den Familien vererbt wurden, werden die „Schoosollen“ über dem offenen Feuer gebacken. Der Brauch geht auf eine lange Tradition in der Grafschaft Bentheim zurück, um das Ende des alten und den Beginn des neuen Jahres zu feiern. Die Mägde und Knechte bekamen dann meist einen ganzen Stapel dieser Kuchen, mit dem sie ihre Familien besuchen durften. In den feuchten Kammern des Gesindes wurden die zunächst knusprigen Kuchen bald feucht und damit zäh und biegsam, wie Schuhsollen eben. Heute werden in der ganzen Grafschaft Bentheim vor allem rund um Neujahr Schoosollen gebacken.
Die Waffeleisen trugen häufig das Familienwappen mit den Namen des Ehepaares und dem Hochzeitsdatum. Neben rechteckigen gab es auch runde Eisen. Eines der ältesten Eisen in der Grafschaft Bentheim stammt vom Theißing-Hof in Engden und trägt die Jahreszahl 1605. Das spezielle Rezept für die Schoosollen war oft ein wohlbehütetes Geheimnis des Bäuerinnen. Ein altes Rezept schreibt folgende Zutaten vor: 7 Pfund Weizenmehl 6 Pfund Butter 6 Pfund Zucker 1 ½ Pfund Butter 6 Eier 5 Päckchen Vanillezucker 4 Päckchen Anis 4 Päckchen Zimt. Der Teig muss am Vorabend angerührt werden und dann erkalten. Heute werden in der ganzen Grafschaft Bentheim vor allem rund um Neujahr Schoosollen gebacken.
Kontakt:
Grafschaft Bentheim Tourismus e. V.
Stadtring 22 48527 Nordhorn
+49 (0) 5921 / 961393
+49 (0) 5921 / 961197
tourismus@grafschaft.de
http://www.grafschaft-bentheim-tourismus.de
Frischer Fische vom Steinhuder Meer
Der Rauchaal ist die Spezialität des Steinhuder Meeres. Rund um das Meer erhalten Gäste diese und weitere Fischspezialitäten in den verschiedenen Räuchereien und Fischlokalen. Egal, ob in der Pfanne gebraten, als ganzer Fisch oder in einem frischen Brötchen. Im Rahmen der Besichtigung einer Aalräucherei können Aal-Freunde den Fisch genauer kennen lernen. Im Norden von Hannover lädt die südliche Lüneburger Heide mit ihren typischen Dorfkrügen und Gasthäusern zu einem Besuch ein. Der östliche Teil der Region gilt als eines der Hauptanbaugebiete von Spargel, Kartoffeln und Zwiebeln in Deutschland, die sich neben vielen anderen Köstlichkeiten auf den Tellern der Restaurants wiederfinden. Im Süden Hannovers lockt Hildesheim nicht nur mit Fachwerk und UNESCO-Welterbe und dem hier beginnenden Leinebergland, sondern auch mit kulinarischen Highlights. Frischen Fisch gibt es frisch aus dem Steinhuder Meer und vielen weiteren Fischteichen. Von professionellen Köchen zubereitet, landet er direkt auf dem Teller. Wer neben dem auswärts Schlemmen auch gern mal selbst den Kochlöffel schwingt, für den gibt es einige Rezept-Tipps wie einen Spargel-Erdbeer-Salat und eine etwas andere Zubereitung von Grünkohl. Zum Ausprobieren und Genießen. Gemütliche Restaurants in Stadt und Land, die sich der regionaltypischen Küche verschrieben haben, finden Sie in der Broschüre „Regionale Küche genießen“.
Kontakt:
Steinhuder Meer Tourismus GmbH
Aloys-Bunge-Platz 31535 Neustadt-Mardorf
+49 (0) 05036 / 92121
+49 (0) 05036 / 92123
touristinfo@steinhuder-meer.de
www.steinhuder-meer.de
Kohlfahrt statt Skifahrt
Nach dem ersten Winterfrost startet in Norddeutschland die Grünkohl-Saison: Grund zur Geselligkeit, zum Essen, Trinken, Singen und Feiern. Ganze Gruppen starten dann ihre Kohlfahrt. Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH bietet dafür spezielle Angebote: Profis begleiten eine typische Grünkohltour durch landschaftlich reizvolle Gebiete. Beliebte Sportart ist dabei das „Boßeln“ auf einsamen Landstraßen. Eine 800 Gramm schwere Kugel wird von zwei Mannschaften auf Straßen gerollt, um eine festgelegte Strecke mit möglichst wenigen Würfen zurückzulegen. Nach einem Tag an der frischen Winterluft schmeckt der Kohl umso besser und außerdem gibt es unterwegs zur Stärkung einen oder zwei…„Kurze“. Anschließend, so will es die Tradition, macht ein gemeinsames Grünkohlessen in uriger Atmosphäre oder auf einem großen Saal begleitet von Livemusik den Abschluss.
Kontakt:
Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH
Markt 22 26122 Oldenburg
+49 (0) 441 / 36161331
+49 (0) 441 / 36161355
info@oldenburg-tourist.de
http://www.oldenburg-tourist.de
Speisen wie die Bergmänner
Im Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld, dem ältesten und bedeutendsten Bergwerksmuseum Niedersachsens, können Besucher das Schaubergwerk mit einem etwa 250 Meter langen Besucherstollen besichtigen und dazu ein traditionelles Harzer Bergmannsessen in authentischer Umgebung genießen. Die rustikale „Schärpermahlzeit“ war in früheren Zeiten die tägliche Speise der Bergmänner im Harz. Sie besteht in der Regel aus harztypischen Produkten wie dem Sauermilchkäse Harzer Roller, regionalen Wurstspezialitäten, Mett, Schmalz, dunklem Brot, einer Gurke und einem Verdauungsschnaps. Traditionell werden das dunkle Sauerteigbrot und die rustikalen bergmännischen Köstlichkeiten mit Hilfe eines kurzen Messers „über den Daumen“ geschnitten. Das „Schärpermesser“ war ein unentbehrliches Allzweckwerkzeug der Bergleute, die es sowohl für kleine Reparaturen aber auch zum Zerkleinern ihrer Mahlzeiten in mundgerechte Stücke verwendeten.
Ein spezielles Gericht aus dem Südharz ist „Harzer Kniesteressen“. Hierbei handelt es sich um halbierte Kartoffeln in Speck-Kümmel gebacken, meist kommt gebratenes Gehacktes oder eine Gehacktesstippe dazu. Im Kloster Walkenried werden solche Harzer Kniesteressen angeboten. Ein Gericht der neueren Zeit ist das Blaubeerschmandschnitzel. Ansonsten ist der Harz ja für seine geistlichen Genüsse bekannt. Ob Wöltingeröder Korn, Schierker Feuerstein, Harzer Grubenlicht, Altenauer Pils oder andere alkoholischen Getränke. Hier gibt es eine weite Spanne für jeden Geschmack.
Kontakt:
Oberharzer Bergwerksmuseum Clausthal-Zellerfeld
Museum für Technik und Kulturgeschichte Bornhardtstraße 16 38678 Clausthal-Zellerfeld
+49 (0) 5323 / 98950
+49 (0) 5323 / 989569
Kulinarische Hochgenüsse mit dem Gold der Heide
In den Wirtschaftswunderjahren galten sie als das „Gold der Heide“, in den Jahren des Überflusses waren sie als „Dickmacher“ verschrien, aktuell erleben sie ihr Comeback in der gehobenen Küche: Kartoffeln. Gut vierzig Prozent der deutschen Kartoffeln kommen aus der Lüneburger Heide, rund hundert Sorten werden um Bad Bevensen gezüchtet, bis zu 700.000 Tonnen der schmackhaften Knolle jährlich um das Heide-Heilbad geerntet. Landwirte, Gastronomen und Touristiker rücken die „Heidekartoffel Bad Bevensen“ in den Fokus von Gourmets und Genießern. Für jeden Monat des Jahres haben die Bauern aus der Heide eine „Kartoffel des Monats“ bestimmt. Seit Beginn der Kartoffelsaison im Juni verarbeiten Köche und Gastronomen die jeweilige Sorte zum „Kartoffelgericht des Monats“ und belegen damit, dass die Gourmet-Knolle durchaus auch die Hauptrolle eines Feinschmeckergerichtes übernehmen kann. Gäste und Einheimische sind die Juroren: Für Geschmack, Zubereitung und Präsentation vergeben sie je ein bis drei Sterne. Wer seinen Stimmzettel abgibt kann sogar gewinnen: Jeden Monat drei Mal fünf Kilo „Kartoffeln aus der Heide“ oder vor Beginn der nächsten Saison sogar Kartoffeln für ein ganzes Jahr. Eine 32seitige Broschüre im Jackentaschenformat stellt zwölf Kartoffelsorten vor, porträtiert die Gastronomen und die Erzeugerbetriebe und nennt Adressen und Öffnungszeiten der Hofläden.
Kontakt:
Bad Bevensen Marketing GmbH
Dahlenburger Str. 1 29549 Bad Bevensen
+49 (0) 5821 / 5752
+49 (0) 5821 / 5744
birgit.rehse@bad-bevensen.de
www.bad-bevensen.de
Bauernhofferien - rund um die dolle Knolle
Bauernhofferien rund um die dolle Knolle bieten ausgewählte niedersächsische Bauernhöfe jetzt in der Kartoffelernte an. Selbst frisch ausgebuddelt, gemeinsam in fröhlicher Runde geschält, durch die originalen Kochkreationen zu wahren Köstlichkeiten verarbeitet, so kommen die leckersten Kartoffelgerichte frisch auf den Tisch und werden in fröhlicher Runde genossen. Ob Kartoffelpuffer, Pellkartoffeln mit Butter und Quark, per Auflauf oder einfach frisch aus dem Kartoffelfeuer genossen, die Entscheidung beim Geschmackstest fällt schwer, ob Linda, Cilena oder Belana die zukünftige „Geliebte“ wird, die auf dem Gaumen zergeht. Erwachsene lieben „buten“, die Herbstwanderung am Kartoffelacker oder die Fahrradtour durch Niedersachsens bunter Natur, um die würzige Luft zu genießen. Wer mag, geht auch mit auf den Kartoffelroder und sieht die goldgelbe Pracht, die aus der Erde kommt. „Binnen“ wird der Kartoffeldruck gefertigt, hier sind Kinder kreative Künstler und begeisterte Druckproduzenten.
Kontakt:
Arbeitsgemeinschaft Urlaub und Freizeit auf dem Lande e.V.
Lindhooperstr. 63 27283 Verden (Aller)
+49 (0) 4231 / 9665-0
info@bauernhofferien.de
http://www.bauernhofferien.de
Luisenhaller Salz für Feinschmecker
Die Saline Luisenhall in Göttingen existiert bereits seit über 150 Jahren. Heute ist sie das einzige Unternehmen in Europa, das noch Salz im traditionellen Pfannensiedeverfahren aus eigener Natursole gewinnt. Diese Natursole wird in Bohrlöchern gefördert, wo sie sich in über 450 Metern Tiefe aus 250 Millionen Jahre alten Salzablagerungen stetig anreichert. Damit ist die Sole, die mit einem 27prozentigen Salzgehalt vollgesättigt ist, frei von heutigen Umwelteinflüssen, wie sie in der Luft und im Meerwasser vorhanden sind. Wertvoll wird das naturbelassene Luisenhaller Tiefensalz durch die enthaltenen Mineralien und Spurenelemente, Genießer schätzen vor allem seinen milden Geschmack. Angeboten wird es in verschiedenen Körnungen für unterschiedliche Verwendungszwecke, vom Küchen– bis zum Salzmühlensalz. Die Fachwerkbauten des Produktionsbetriebes mit ihrem schweren Gebälk stehen unter Denkmalschutz, Führungen für interessierte Gruppen unter dem Motto „Sole, Salz und Siedepfannen“ werden durch die Tourist-Information Göttingen angeboten.
Kontakt:
Saline Luisenhall GmbH
Greitweg 48 37081 Göttingen
+49 (0) 551 / 997284-0
info@siedesalz.de
http://www.luisenhall.de
Elstar, Boskoop, Gala & Co(x) – Zur Ernte ins Apfelland
Die Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom ist vom Obstanbau geprägt. Auf einer Strecke von 35 Kilometern entlang der Elbe liegen die Gehöfte mit den großen reetgedeckten, rot-weißen Fachwerkhäusern und den weitreichenden Obsthöfen mit Äpfel-, Birnen-, Pflaumen- oder Kirschbäumen. Im Frühjahr, wenn die Bäume in ihrer Pracht erblühen, verzaubert diese Region ihre Besucher. Kulinarisch wird es in der herbstlichen Erntezeit, wenn in den urgemütlichen Hofläden die bunten knackigen Früchte angeboten werden und sich in den Hofcafés und -restaurants alles um den Apfel dreht. Die Altländer Apfeltage zwischen September und November sind jedes Jahr ein Höhepunkt. Wenn die roten Äpfel an den Bäumen leuchten, stehen auf den Speisekarten der hiesigen Gastronomie süßer Apfelkuchen, Apfelaufläufe oder deftige Apfelpfanne und Apfel-Cordon bleu. Die Hofläden bieten erntefrische Äpfel in mehr als 30 Sorten an oder auch Apfelchips, Apfelkonfitüren, Apfelgummibärchen, frische Apfelsäfte und sogar Apfelsecco.
Kontakt:
Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe e.V.
Kirchenstieg 30 21720 Grünendeich
+49 (0) 4142 / 8138-38
+49 (0) 4142 / 8138-40
info@tourismusverband-stade.de
http:// www.tourismusverband-stade.de
Löwenfutter und Ratzeputz im Celler Land
Eine Spezialität in Celle ist die rohe Roulade, auch "Löwenfutter" genannt. Das ist eine rohe Rinderroulade mit Zwiebel- und Speckfüllung, die in vielen Celler Gaststätten serviert wird und so manchen Gast überrascht. Buchweizentorte und Heidschnuckenbraten gibt es über die Stadtgrenzen hinaus in der ganzen Lüneburger Heide. Buchweizen gedieh auf den schlechten Böden der Lüneburger Heide und wird noch heute dort angebaut. Die Buchweizentorte ist eine typische Spezialität für die Region, wie auch der Heidschnuckenbraten. Die vielfältige Ernährung der Schnucken ist einer der Gründe für den speziellen wildartigen Geschmack. Das Fleisch ist mager und kalorienarm. Es gibt auch Heidschnuckenwurst, Heidschnuckenschinken und andere Produkte.
Kontakt:
Tourismus Region Celle GmbH
Markt 14-16 29221 Celle
+49 (0) 5141 / 12-12
info@region-celle.de
http://www.region-celle.de
Handgeschöpfte Schokolade mit exotischen Zutaten
Wer die Herrenhäuser Gärten und Schokolade liebt, kann jetzt beide Genüsse miteinander verbinden oder sie als süßen Gruß aus Hannover verschenken. Die hannoversche Manufaktur Trüffel Güse hat sieben Sorten Tafelschokolade mit exotischen Pflanzen der Herrenhäuser Gärten kreiert. Die Zutaten wie Limone, Orange, Ananas und Vanille haben alle eine besondere Beziehung zu den Gärten und ihrer Geschichte. Die Sorte „Mohn Amaretto“ zum Beispiel ist weiße Schokolade mit Mohnsamen, der sich im Berggarten als farbenfrohe Staude „Türkischer Mohn“ wieder findet. „Vanille Karamell“, Vollmilchschokolade mit Vanillenote, bezieht sich auf die im Schauhaus ausgestellte Orchidee mit den als Vanilleschoten bekannten Früchten. „Chili Limone“, Zartbitterschokolade mit einer scharfen Chilinote und erfrischender Limone, verweist auf die Zitruspflanzen im Subtropenhof des Berggartens.
Kontakt:
Landeshauptstadt Hannover
Neues Rathaus/Trammplatz 2 30159 Hannover
+49 (0) 511 / 168-45928
51.44@hannover-stadt.de
http://www.hannover.de
Tee-Kultur in Ostfriesland
Ostfriesische Gastfreundlichkeit ist in der Stadt Leer der Inbegriff des Tees. Wer nach Ostfriesland zu Besuch kommt wird mit einer ostfriesischen Tasse Tee willkommen geheißen. Dies ist keine touristische Höflichkeit, sondern gelebtes Kulturgut, auch für Einheimische. Im Tee-Museum ist die Geschichte des Tees liebevoll zusammengetragen. Vom Anbau in den Ursprungsländern, den Herstellungs-Verarbeitungsverfahren, vom Prüfen, Mischen und Verkosten sowie auch vom Teeschmuggel und der Teenot. In einer Teestunde, erfährt man alles über den richtigen Teegenuss, über die Beschaffenheit des Wassers, die Auswahl des richtigen Tees und die dazugehörige Kanne.
Kontakt:
Bünting Teemuseum
Brunnenstraße 33 26789 Leer
+49 (0) 0491 / 9250060
gisela.buss@buenting.de
Dem Aal auf der Spur
Liebevoll streichelt Jürgen Oetken den großen Aal aus Holz und weist auf die Weltkarte, die er vor seinem Hofladen in Meyerhausen aufgebaut hat. „Der Weg, den der Aal zurücklegt, ist lang, rund 6000 Kilometer. Als kleiner Glasaal kommt er aus dem Sargassomeer vor der amerikanischen Küste und wandert als erwachsener Aal zum Laichen wieder dorthin zurück“, erklärt der Fischer. Seit mehr als 350 Jahren werden auf dem Hof der Familie Rabben Aale aus dem Zwischenahner Meer gefangen und nach alter Tradition geräuchert. Wie früher geschieht das in Handarbeit: Die Aale werden vor Ort erlegt, ausgenommen und im uralten Ofen auf Erlen- oder Buchenholzfeuer schonend geräuchert – ohne chemische Zusätze oder Aromastoffe, ohne künstliche Raucherzeuger oder Computeranlagen. Neben Aalen bietet die Fischerei Rabben auch andere Spezialitäten wie Heilbutt, Butterfisch, Forelle, Makrele, Bückling und Lachs an. Täglich gibt es in uriger Atmosphäre am Zwischenahner Meer frischen Fisch aus der Pfanne und vom Grill.
Kontakt:
Bad Zwischenahner Touristik GmbH
Auf dem Hohen Ufer 24 26160 Bad Zwischenahn
+49 (0) 4403 / 61567
http://www.bad-zwischenahn-touristik.de
Erstes Norddeutsches Spargelmuseum in Nienburg
Vom Anbau bis zum Vertrieb – auf 150 Quadratmetern Ausstellungsfläche erfahren die Besucher alles Wissenswerte über das so genannte Weiße Gold, das im Reiseland Niedersachsen nicht nur in Nienburg, sondern auch in den Gegenden rund um Braunschweig und Burgdorf angebaut wird. Das Spargelmuseum ist in einem 300 Jahre alten Niederdeutschen Hallenhaus untergebracht, das ursprünglich als Bauernhaus diente. Historische Ernte- und Spargelschälmaschinen und altehrwürdige Spargelmesser zeigen, wie zeitaufwändig und anstrengend die Strapazen auf den Feldern waren.
Kontakt:
Nienburger Spargelmuseum
Leinstraße 4 31583 Nienburg
+49 (0) 5021 / 12461
http://www.museum-nienburg.de
Sterneküche und himmlische Spezialitäten
Für Gäste mit hohen Ansprüchen ist das Osnabrücker Land das richtige Ziel. Wer nach Herzenslust schlemmen möchte, findet rund um Osnabrück sein kulinarisches Glück. Noble Sternerestaurants laden hier ebenso ein wie der Pralinenmacher Leysieffer, der mit seinen berühmten Leckereien lockt. Mit dem „La Vie“ bietet Osnabrück ein Restaurant, das Gourmets durch den Michelin bekannt ist. Unter der Leitung von Küchenchef Thomas Bühner kann es nicht nur zwei Sterne vorweisen, auch seine Lage inmitten der hübschen Altstadt ist ausgezeichnet. Auf der Menükarte stehen exquisite Speisen, im Weinkeller in einem alten Steinwerk schlummern erlesene Tropfen. In der Nachbarschaft lädt ein weiteres Restaurant zu Tisch: Das „Walhalla“ serviert seinen Gästen in einem wunderschönen Fachwerkhaus auserlesene Köstlichkeiten. Schon Erich Maria Remarque, Autor von „Im Westen nichts Neues“, kehrte hier ein und lobte die Speisen. Das „Walhalla“ ist zudem ein Romantik-Hotel, das selbst die schwedische Königin Silvia und der Dalai Lama schätzen. Das Vier-Sterne-Haus „Steigenberger Hotel Remarque“ ist nicht nur eine feine Adresse für Übernachtungsgäste. Auch Feinschmecker sind hier bestens aufgehoben. Unter dem Dach findet sich das Restaurant „Vila Real“, das mediterrane Küche auf hohem Niveau bietet. Das Lokal ist stolz auf die 17 Punkte, die ihm die Kritiker von Gault Millau verliehen.
Kontakt:
Tourismusverband Osnabrücker Land
Krahnstraße 52/53 49074 Osnabrück
+49 (0) 541 / 9511195
http://www.osnabruecker-land.de
„Ritter der Rotwurst“ – Pralinen der besonderen Art
Hann. Münden ist bekannt für die „Original Mündener Wurstpralinen“, die der in Frankreich mehrfach ausgezeichnete „Ritter der Rotwurst“ in der Feinkost-Fleischerei Schumann als außergewöhnliche Spezialität anbietet. Die Zusammensetzung aus wertvoller schwarzer Schokolade mit Blutwurstfüllung oder mit Champagner- und Leberwurstparfait-Füllung sowie weiteren edlen Zutaten lässt diese ungewöhnliche Praline entstehen.
Kontakt:
Touristik Naturpark Münden e.V.
Lotzestr. 2 34346 Hann. Münden
+49 (0) 5541 / 75313
+49 (0) 5541 / 75404
tourist-info@hann.muenden.de
http://www.hann.muenden.de
Auf den Spuren der Brauereikunst
Auch Niedersachsen kann auf eine alte Bierbrau-Tradition zurückblicken: Die Wittinger Brauerei ist eine der größten und letzten Privatbrauereien Deutschlands. Bei einer Führung mit einem erfahrenen Braumeister gibt es Einblicke in Brauvorgang mit Hopfen, Malz und Wasser. Er stellt die hauseigenen Biersorten vor, erklärt den Abfüllungsvorgang und erläutert die diversen Vertriebswege. Bei frisch gezapftem Bier und einem kleinen Imbiss können sich die Teilnehmer selbst von der Qualität des Wittinger Bieres überzeugen.
Kontakt:
Südheide Gifhorn GmbH
Marktplatz 1 38518 Gifhorn
+49 (0) 5371 / 88175
+49 (0) 5371 / 88311
info@stadt-gifhorn.de
http://www.suedheide-gifhorn.de
Spannende Unterhaltung beim Krimi-Dinner
Der Dinner-Krimi „Eine mörderische Auslese“ wird den Gästen einen unvergesslichen Abend bereiten. Mit Spannung erleben die Besucher, wie der Besitzer eines biologisch-dynamischen Weinguts schon beim Aperitif vom Stuhl fällt und mausetot ist. Die lieben Verwandten und Bekannten sowie die miteinander „Verwickelten“ haben ausreichende Gründe für diese Tat. Der Kommissar und andere Experten wühlen sich durch die vielschichtigen Argumente, Spuren und Vorkommnisse.
Kontakt:
Touristik-Information Ferienregion Uslarer Land
Lange Str. 1 37170 Uslar
+49 (0) 5571 / 92240
+49 (0) 5571 / 922422
info@uslarer-land.de
http://www.uslarer-land.de
Ein leckeres Stück Geschichte im Erlebnis-Zoo Hannover
Wer eine Zeitreise machen möchte, der schaut sich entweder einen Film im Fernsehen an – oder er geht in den Erlebnis-Zoo Hannover, wo die Landschaft „Meyers Hof“ das 17. Jahrhundert aufleben lässt. Herzstück ist das urige Gasthaus Meyer. Der kulinarische Streifzug durch Niedersachsen – zwischen rustikalen Eichenbalken, alten Familienfotos und allerlei landwirtschaftlichem Gerät – lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Im Oktober beispielsweise wird’s wild mit Wildrahmsuppe oder Goldfasan. Und wenn im Winter der erste Bodenfrost eingesetzt hat, steht der Grünkohl auf der Speisekarte. Eine Spezialität, die im Gasthaus Meyer noch mit dem besonderen Flair der Vergangenheit gewürzt wird.
Kontakt:
Erlebnis-Zoo Hannover
Adenauerallee 3 30175 Hannover
+49 (0) 511 / 856266200
http://www.zoo-hannover.de
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