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Fachwerkidyll und in die Runde gebaute Dörfer

Von Fachwerkstädten und Rundlingsdörfern

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Der Marktplatz in Lüchow
© Elbtalaue-Wendland Touristik

Der Marktplatz in Lüchow

Schmucke Fachwerkstädte und idyllisch gelegene Rundlingsdörfer prägen das Bild der Biosphärenregion Elbtalaue-Wendland. Denkmalgeschützt sind die vielgiebeligen historischen Innenstädte von Hitzacker, Dannenberg und Lüchow, die zusammen mit den Rundlingsdörfern zur Deutschen Fachwerkstraße gehören.

Lüchow (Wendland) - Kreisstadt mit ländlichem Charme

Lüchow, ein kleines Juwel an der Deutschen Fachwerkstraße, erschließt sich Ihnen am besten vom Amtsturm herab, der mit seinen 22 m Höhe das Stadtbild beherrscht. Von hier aus erhalten Sie nicht nur einen Überblick über die alte Fachwerkstadt, sondern auch einen herrlichen Rundblick auf die Jeetzelniederung. Lassen Sie während eines Stadtbummels oder bei einer Tasse Kaffee in einem kleinen Straßencafé die Fachwerkimpressionen der Lüchower Altstadt auf sich wirken. Die seltene Einheitlichkeit der Fachwerkbauten ist eine Folge des großen Brandes von 1811, der fast die gesamte Stadt zerstörte. Hinter den liebevoll gepflegten Fassaden laden heute modische Boutiquen und Läden zum Stöbern ein, gemütliche Cafés und Restaurants wetteifern um die Gunst der Besucher. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken Sie am besten bei einem Rundgang mit der Broschüre „Historischer Spaziergang durch Lüchow“ oder mit einem fachkundigen Stadtführer.

Dannenberg (Elbe) – Stadt mit Weitblick

Von allen Himmelsrichtungen locken der runde Waldemarturm und der spitze Turm der Johanniskirche in die historische Fachwerkstadt am Thielenburger See und weisen den Weg in ihr Zentrum. Idealer Ausgangspunkt für einen Stadtbummel ist der Marktplatz, zahlreiche Cafés, Restaurants und Boutiquen laden hierzu ein. Genießen Sie den herrlichen Ausblick vom Waldemarturm über die weite Marschlandschaft und Sie werden sehen, die Stadt liegt inmitten einer wunderschönen und abwechslungsreichen Natur- und Kulturlandschaft.

Die Region in und um Dannenberg bietet das ganze Jahr hindurch ein vielfältiges kulturelles Angebot zum Mitmachen und Mitfeiern. Selbst im tristen November machen sich Einheimische und Gäste auf den Weg zum traditionellen Kartoffelsonntag nach Dannenberg, der immer am 1. Sonntag im November stattfindet. Naturliebhaber werden begeistert von der reichhaltigen Tier- und Pflanzenwelt sein, die sich in der Elbmarsch rund um Dannenberg angesiedelt hat.

Hitzacker – der junge Kneipp-Kurort an der Elbe

Hitzacker - "...kleine Stadt mit großem Charme..." so nannte bereits Prinz Claus der Niederlande seinen Geburtsort. Nicht allein der weite Blick vom Weinberg in die Elbtalaue macht den Kneippkurort Hitzacker so charmant, es ist vielmehr das Zusammenspiel aus Fachwerkidylle inmitten herrlicher Natur und nordischer Gastlichkeit. Das historische Stadtbild wird von liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, die die schmalen Gassen der Stadtinsel säumen, geprägt.
Bei einem Bummel erzählen Häuser von ihrer Geschichte und ihren zum Teil berühmten Bewohnern.
Oberhalb der Stadtinsel liegt mit 99 Reben einer der nördlichsten Weinberge Deutschlands. Im Oktober feiern die Hitzackeraner an seinem Fuße die Weinlese.Die Stadt Hitzacker (Elbe) hat sich als Austragungsort bedeutender Musikfestivals auch überregional einen Namen gemacht. Im Winter findet die Musikwoche Hitzacker unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Güttler statt. Im Sommer treffen sich Kenner der erlesenen Kammermusik zu den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker.
Für Aktivurlauber ist Hitzacker ein optimaler Ausgangspunkt. Als anerkannter Kneippkurort bietet die Stadt ihren Gästen zudem die Möglichkeit, Gesundheit nach Kneipp zu genießen und während einer offenen Badekur neue Kraft zu sammeln.

Eine kleine Rundlingsreise

Rundlinge geben auch heute noch immer Rätsel auf. Sind diese um den Dorfplatz gruppierten Hallenhäuser slawischen Ursprungs? Waren sie als Viehkrale angelegt? Oder sind es doch wirtschaftliche Gründe gewesen, die zu dieser Dorfform geführt haben? Typisch jedenfalls sind kleine Dörfer mit drei bis zehn Hofstellen und häufig nur einem Zufahrtsweg, die meist abseits von großen Verkehrswegen liegen. Am besten erhalten und liebevoll gepflegt sind die Rundlinge im Hannoverschen Wendland. Lassen Sie sich zu einer „kleinen Rundlingsreise“ durch eine Auswahl von einmaligen in die „Runde“ gebauten Dörfern entführen.

Lübeln
Den Anfang der „kleinen Rundlingsreise“ macht der wohl bekannteste Rundling im Wendland. In enger Reihung stehen die Steilgiebelhäuser in der Runde. Das Rundlingsmuseum Wendlandhof ist ein eindrucksvolles bäuerliches Freilichtmuseum. Wie die Ahnen den Flachs verarbeitet, Brot gebacken, Eisen geschmiedet und sich gekleidet haben, ist hier zu erfahren.

Göttien
Dieser Ort zeigt das Typische Bild eines intakten Rundlings mit altem Baumbestand auf dem Dorfplatz. Vor dem Dorf kommen Sie an einer großen Hofeiche vorbei.

Diahren
Zwei einander gegenüberliegende Hofreihen werde im Dorfinnern durch einen kleinen Höfebogen verbunden. Südöstlich des alten Wohnkerns entstand 1899 eine Villa, ein mit Schmuckformen überladener Ziegelfachwerkbau.

Bussau
Einer der besterhaltenen Rundlinge mit nur einem Zugang. Bis vor wenigen Jahrzehnten herrschte hier auf dem Dorfplatz noch reges Treben. Pferdegespanne zogen Ackergeräte vorbei, Kühe wurden aus- und eingetrieben. Ein Flügel der die Mitte jeder Giebelwand betonenden „Groot Dör“ stand stets gastlich offen.

Püggen
Püggen zählt zu den größten Rundlingen des Wendlands. Südwestlich des Dorfplatzes stehen einige der ältesten Hallenhäuser – aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Besonderheit: in Püggen stand die einzige Mühle im Wendland, die an einem Dorfplatz liegt.

Schreyan
Eines der besterhaltenen Rundlingsdörfer im Wendland ist auch über die Region hinaus als Künstlerort bekannt. Der kreisförmige Dorfplatz ist von 14 Höfen umgeben, die überwiegend aus dem 19. Jahrhundert stammen. Am Dorfrand sind Reste des ehemaligen Kalischachtes Teutonia zu sehen.

Satemin
Wie bei allen Rundlingsdörfern liegt auch in Satemin die Kirche (Feldstein) außerhalb des Dorfes. Die Häuser des Ortes wurden nach einem Großbrand 1850 im selben Jahr wieder aufgebaut, was durch die Jahreszahlen an den Häusern bekundet wird.

Breese im Bruch
Breese im Bruch war Sitz eines adeligen Geschlechts, die im Jahre 1592 die Gutskapelle im Stil der Weser Renaissance erbauten. Die Kapelle befindet sich auch heute noch im Familienbesitz. Nach Voranmeldung kann die Kapelle besichtigt werden.
 

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Elbtalaue-Wendland Touristik GmbH

Rundling Lübeln 2, 29482 Küsten

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