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Plattdeutsche Vielfalt im hohen Norden

Wo wird Platt gesprochen und welche Unterschiede gibt es?

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Teetrinken im Hafen
© Ostfriesland Tourismus GmbH

Ostfriesentee trinken im Hafen

Plattdeutsch wird in allen nördlichen Bundesländern gesprochen: in Niedersachsen, dem nördlichen Teil Nordrhein-Westfalens, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, in Teilen Sachsen-Anhalts und in den Stadtstaaten Hamburg und Bremen. Das Berlinische ist eine hochdeutsche Stadtsprache, die allerdings starke niederdeutsche Einflüsse aufweist.

Es gibt nicht nur ein Platt, sondern viele Formen des Platt. Den Plattsprechern selbst ist das sehr wohl bewusst, und sie können meist sicher sagen, aus welcher Region ein Plattsprecher stammt. In der Sprachwissenschaft werden folgende Dialektregionen im norddeutschen Raum unterschieden:

  • Nordniedersächsisch
  • Westfälisch
  • Ostfälisch
  • Mecklenburg-Vorpommersch
  • Brandburgisch (oder Märkisch).

Das Nordniedersächsische umfasst das nördliche Niedersachsen und Schleswig-Holstein und gliedert sich in das Ostfriesische Niederdeutsch, Emsländisch, Oldenburgisch, Nordhannoversch (zwischen der unteren Weser und Elbe), Holsteinisch und Schleswigisch.  Eine überregionale Sprachform, ein Standardplatt, das als überregionale Verkehrssprache dienen könnte, hat sich seit mittelniederdeutscher Zeit nicht herausbilden können. Wer ein Platt versteht, wird sich aber auch schnell in andere Formen des Platt hineinhören können.
 

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